Bloom Energy steht heute Abend im Rampenlicht – nicht wegen einer neuen Schlagzeile, sondern wegen harter Fakten. Nach mehreren großen Deals rund um die Stromversorgung von Rechenzentren und KI-Infrastruktur muss das Unternehmen nun zeigen, was davon schon in den Quartalszahlen sichtbar wird. Entscheidend wird dabei weniger die Vergangenheit als der Blick nach vorn.
Was der Markt für Q4 erwartet
Bloom Energy legt die Zahlen für das vierte Quartal 2025 heute nach US-Börsenschluss (5. Februar 2026) vor. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatz von rund 645 bis 649 Mio. US-Dollar, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspräche.
Auf der Ertragsseite sind die Erwartungen allerdings gedämpfter: Beim Gewinn je Aktie (EPS) wird ein Rückgang im Jahresvergleich erwartet, mit Schätzungen von 0,25 bis 0,30 US-Dollar je Aktie. Zum Vergleich: Im Vorquartal hatte das Unternehmen sowohl bei Umsatz als auch beim Ergebnis die Analystenerwartungen übertroffen.
Rückenwind durch KI-Rechenzentren
Der Zeitpunkt des Berichts ist brisant, weil Bloom Energy zuletzt kommerziell spürbar zugelegt hat – vor allem dort, wo Strombedarf und Ausfallsicherheit zählen: in Rechenzentren. Mit dem Ausbau von KI-Anwendungen steigt der Bedarf an zuverlässiger, standortnaher Energieversorgung, und genau in diese Lücke will Bloom Energy stoßen.
Zwei jüngste Vereinbarungen stechen heraus:
- AEP (American Electric Power): Eine Vereinbarung, die potenziell den Einsatz von bis zu 1 Gigawatt an Solid-Oxide-Brennstoffzellen umfasst.
- Brookfield Asset Management: Eine strategische Partnerschaft im Umfang von bis zu 5 Mrd. US-Dollar, die auf Stromlösungen für KI-orientierte Data-Center-Infrastruktur abzielt.
Diese Deals sind ein starkes Signal für Nachfrage – doch für Anleger zählt jetzt, wann daraus belastbare Umsätze und Mittelzuflüsse werden.
Worauf es heute Abend wirklich ankommt
Neben Umsatz und EPS wird vor allem die Prognose (Guidance) zur Schlüsselfrage: Wie konkret äußert sich das Management zur Umsetzung der Großprojekte? Und wie entwickelt sich die Nachfrage-Pipeline aus dem KI- und Rechenzentrumsbereich?
Im Fokus stehen damit auch operative Kennzeichen wie Auftragsbestand und der Zeitplan, in dem Vereinbarungen tatsächlich in verbuchten Umsatz und Cashflow umschlagen. Genau hier entscheidet sich, ob die jüngsten Partnerschaften kurzfristig tragen – oder eher ein Thema für die kommenden Quartale bleiben.
Ein Blick auf die Börse zeigt, wie hoch die Erwartungen inzwischen sind: In den vergangenen 30 Tagen legte die Aktie 42,99% zu, in den letzten 7 Tagen gab es dagegen -5,85% Rücksetzer. Der Bericht nach Börsenschluss dürfte damit vor allem eines liefern: Klarheit, wie schnell aus Deal-Fantasie messbares Geschäft wird.
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