BMW Aktie: 4,40 Euro Dividende beschlossen
BMW wandelt Vorzugsaktien in Stammaktien um und erhöht die Dividende. Trotz positiver Signale notiert die Aktie im Jahrestief.

Kurz zusammengefasst
- Vorzugsaktien werden in Stammaktien umgewandelt
- Dividende steigt auf 4,40 Euro je Aktie
- Aktienkurs fällt auf 74,78 Euro
- Autoindustrie leidet unter politischem Gegenwind
Eine höhere Dividende und mehr Gewicht im DAX – die BMW-Führung liefert auf der Hauptversammlung Argumente für Investoren. An der Börse verpufft die Euphorie bisher, denn die Aktie steckt tief in den roten Zahlen.
Aktionäre ebneten am Mittwoch den Weg für eine grundlegende Neuordnung. Sämtliche stimmrechtslosen Vorzugsaktien werden in reguläre Stammaktien umgewandelt. Beide Anteilseigner-Gruppen stimmten dem Plan mit fast 100 Prozent zu. Finanzvorstand Walter Mertl verspricht sich davon einen klaren Mehrwert für Investoren. Der Streubesitz der Stammaktien dürfte durch die Maßnahme um rund 19 Prozent steigen. Das verschafft BMW voraussichtlich mehr Gewicht in wichtigen Indizes wie dem DAX und dem Euro Stoxx 50.
Dividende fließt, Aktie fällt
Parallel dazu fließt frisches Geld an die Anleger. Die Hauptversammlung beschloss eine Dividende von 4,40 Euro je Stammaktie. Das entspricht einem leichten Aufschlag zum Vorjahr. Seit Donnerstag wird das Papier ex Dividende gehandelt, die Auszahlung folgt am 19. Mai.
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Am Markt dominieren indes die Bären. Zum Wochenausklang rutschte die BMW-Aktie auf 74,78 Euro ab. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf über 22 Prozent. Der Kurs notiert damit spürbar unter der viel beachteten 200-Tage-Linie.
Politischer Gegenwind
Das schwierige Marktumfeld bremst eine rasche Kurserholung. Branchenexperten werten das laufende Jahr als Bewährungsprobe für die gesamte Autoindustrie. Hersteller und Zulieferer spüren massiven Druck bei der Transformation hin zur E-Mobilität.
Die Hoffnungen der Branche ruhen auf einem Absatzsprung bei reinen Elektroautos. Ein solcher Zuwachs hängt maßgeblich von der Umsetzung geplanter staatlicher Förderungen ab. Bleibt diese politische Rückendeckung aus, fehlt den Herstellern ein entscheidender Treiber für das restliche Geschäftsjahr.
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