BMW Aktie: Drei Häuser schrauben ihre Ziele runter
Drei Analysehäuser reduzierten ihre BMW-Kursziele; der Konzern bestätigte den gesenkten Margenausblick für 2026.

Kurz zusammengefasst
- Deutsche Bank setzt Ziel auf 66 Euro
- Kaufempfehlung der Deutschen Bank bleibt bestehen
- Weitere Zielmarken liegen zwischen 52 und 56 Euro
- BMW hält an Margenspanne von -0,5 bis +0,5 Prozent fest
Deutsche Bank Research hat heute Medienberichten zufolge das Kursziel für BMW von 71 auf 66 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung bestätigte das Haus. Auch zwei weitere Analysehäuser reduzierten ihre Zielmarken nach den Quartalszahlen und der gesenkten Jahresprognose des Konzerns.
Niedrigere Ziele, unterschiedliche Empfehlungen
Die beiden weiteren heute gemeldeten Zielsenkungen führen zu einer Spanne von 52 bis 56 Euro. Die zugehörigen Einstufungen lauten „Reduce“ und „Neutral“. Damit reichen die Empfehlungen der heute berichteten Analystenaktionen weiterhin von Kaufen über Neutral bis zur Reduzierung der Position.
Bereits gestern senkte JPMorgan Medienberichten zufolge nach der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen das Kursziel von 82 auf 68 Euro. Das Haus ließ seine Einstufung „Overweight“ bestehen. Die niedrigere Zielmarke ging damit auch hier nicht mit einer Herabstufung der Empfehlung einher.
Quartalsergebnis und Belastungen durch den Umbau
BMW meldete gestern für das dritte Quartal 2026 ein Konzernergebnis vor Steuern von 2.083 Mio. €. Der Umsatz erreichte 30.452 Mio. €, die EBIT-Marge im Segment Automobile lag bei 3,4 %.
Das Quartal fiel besser aus, als Analysten erwartet hatten; die Aktie legte gestern trotz der Prognosesenkung zu. Für die ersten neun Monate 2026 bezifferte BMW das Konzernergebnis vor Steuern auf 6.128 Mio. €.
Am Dienstag hatte BMW wegen erweiterter und intensivierter Portfolio- und Strukturmaßnahmen die Jahresprognose gesenkt. Für die EBIT-Marge im Segment Automobile erwartet der Konzern 2026 eine Bandbreite von -0,5 % bis +0,5 %.
BMW bestätigte diesen Ausblick gestern in der Quartalsmitteilung. Die Prognose für den Free Cashflow im Automobilsegment bleibt bei mehr als 2,5 Mrd. €. Für das vierte Quartal nannte BMW zudem nicht-operative Ergebnisbelastungen.
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