Während die deutsche Autoindustrie unter Druck steht, liefert BMW gleich mehrere positive Signale. Der Münchner Konzern hat 2025 zum dritten Mal in Folge Rekordabsätze in den USA erzielt. Mit 388.897 verkauften Fahrzeugen legte der Hersteller um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Das zeigt: Die Amerikaner greifen trotz unsicherer Wirtschaftslage weiter zu Premium-Modellen aus Bayern.
Besonders bemerkenswert: Im vierten Quartal gingen 113.512 Fahrzeuge über die Ladentheke – ein leichter Rückgang von 3,4 Prozent, der jedoch im Kontext der anhaltenden Lieferprobleme in der Branche als solide zu werten ist. Der US-Markt bleibt für BMW eine verlässliche Cashcow.
CO2-Ziele im Visier – als einziger deutscher Hersteller
Doch es gibt noch eine zweite gute Nachricht: Laut einer Analyse des ICCT wird BMW unter den deutschen Autobauern als einziger die strengen EU-Klimaziele für 2025 erreichen. Basis sind die Neuzulassungen bis November europaweit. Mercedes und Volkswagen drohen dagegen die Vorgaben zu verfehlen – auch wenn vorerst keine direkten Konsequenzen zu erwarten sind.
Das ist mehr als ein PR-Erfolg. Die Erfüllung der CO2-Vorgaben verschafft BMW Planungssicherheit und vermeidet potenzielle Strafzahlungen. Während Wettbewerber unter Druck geraten, positioniert sich der Konzern als Vorreiter beim Übergang zur Elektromobilität.
Neue Klasse nimmt Fahrt auf
Aprochiert Elektrifizierung: In China läuft bereits die Vorserienproduktion der Neuen Klasse an. Im Werk Shenyang werden seit kurz vor Weihnachten die ersten Exemplare des iX3 mit langem Radstand gefertigt. Der offizielle Serienstart ist für 2026 geplant. BMW demonstriert damit, dass die elektrische Offensive nicht nur auf dem Papier existiert, sondern konkret Gestalt annimmt.
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Der chinesische Markt ist dabei von strategischer Bedeutung. Hier entscheidet sich, ob westliche Hersteller gegen lokale E-Auto-Giganten bestehen können. Mit der lokalen Produktion senkt BMW Kosten und verkürzt Lieferzeiten – entscheidende Faktoren im härtesten Automarkt der Welt.
Analysten bleiben optimistisch
JPMorgan bekräftigt seine positive Einschätzung mit einem „Overweight“-Rating. Die US-Bank sieht den Konzern weiterhin auf der Überholspur. Ein Capped-Bonus-Zertifikat auf die Aktie bietet laut index-radar.de eine Renditechance von 20,3 Prozent pro Jahr – ein Hinweis darauf, dass die Börse BMW durchaus Potenzial zutraut.
Die Kombination aus stabilen US-Verkäufen, erfolgreicher CO2-Strategie und Fortschritten bei der E-Mobilität könnte der Aktie weiteren Rückenwind geben. BMW beweist, dass Premium und Elektro kein Widerspruch sein müssen.
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