BMW Aktie: Produktionsstart und Recycling-Offensive

BMW beginnt mit der Vorserienfertigung des Elektroautos i3 und geht eine strategische Recycling-Kooperation ein. Der Absatz im Januar stieg entgegen dem Markttrend.

Kurz zusammengefasst:
  • Vorserienproduktion des neuen Elektro-i3 angelaufen
  • Strategische Partnerschaft für Kreislaufwirtschaft geschlossen
  • Absatz in Deutschland steigt gegen den Markttrend
  • Serienstart für zweite Jahreshälfte 2026 geplant

BMW nimmt Fahrt auf: Der Münchner Autobauer hat den Vorserienstart seines neuen Elektromodells i3 bekanntgegeben und gleichzeitig eine weitreichende Recycling-Partnerschaft geschlossen. Während die Konkurrenz im Januar schwächelt, legt BMW beim Absatz zu.

Die wichtigsten Fakten:
– Vorserienproduktion des BMW i3 im Stammwerk München angelaufen
– Strategische Recycling-Kooperation mit PreZero unterzeichnet
– Januar-Absatz in Deutschland: +5,4% gegen den Markttrend
– Serienstart des i3 für zweite Jahreshälfte 2026 geplant

BMW

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Neue Klasse nimmt Gestalt an

Seit dem 4. Februar rollen im Werk München die ersten Vorserienfahrzeuge des kommenden BMW i3 vom Band. Die Elektro-Limousine basiert auf der neuen Fahrzeugarchitektur „Neue Klasse“ und markiert einen wichtigen Meilenstein: Als erstes Neue-Klasse-Fahrzeug aus einem umgerüsteten Bestandswerk testet BMW hier die Machbarkeit der Transformation bestehender Produktionsstandorte.

18 Monate lang hatte der Konzern auf rund einem Drittel der Werksfläche im laufenden Betrieb umgebaut. In der Vorserie werden nun alle Logistikprozesse, Produktionsanlagen und Arbeitsschritte unter Realbedingungen überprüft. Die Materialflüsse entsprechen bereits denen der geplanten Serienproduktion, die in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten soll.

Kreislaufwirtschaft als strategisches Ziel

Parallel unterzeichnete BMW am 5. Februar eine Kooperationsvereinbarung mit PreZero, der Recycling-Tochter der Schwarz-Gruppe. Die Partnerschaft zielt auf den Aufbau geschlossener Materialkreisläufe in der europäischen Automobilindustrie. Altfahrzeuge sollen künftig als strategische Rohstoffquelle dienen.

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BMW bringt Expertise aus dem eigenen Recycling- und Demontagezentrum ein, PreZero steuert Know-how zu europäischen Materialströmen und Batterierecycling bei. Im Fokus stehen zunächst die Weiterverwendung von Komponenten sowie die Rückgewinnung von Stahl, Aluminium, Kunststoffen und Batterierohstoffen.

Absatz trotzt schrumpfendem Markt

Im Januar verzeichnete BMW in Deutschland 17.105 Neuzulassungen – ein Plus von 5,4 Prozent. Die Marke MINI legte sogar um 18,1 Prozent auf 2.645 Einheiten zu. Damit widersetzte sich der Konzern dem Gesamtmarkt, der um 6,6 Prozent auf 193.981 Einheiten schrumpfte. Mercedes und Audi mussten hingegen Rückgänge hinnehmen.

Am 12. März wird BMW die Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Dann zeigt sich, ob die strategischen Weichenstellungen bei Elektrifizierung und Kreislaufwirtschaft auch die Zahlen stützen.

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