BMW: Zwei Millionen Elektroautos produziert
BMW verzeichnet Gewinneinbruch von 23 Prozent, Aktie steigt dennoch dank besser als erwarteter Marge und Rekordaufträgen für den iX3.

Kurz zusammengefasst
- Gewinn sinkt um 23 Prozent
- Aktie steigt trotzdem um sieben Prozent
- Operative Marge überrascht positiv
- Rekordbestellungen für neuen iX3
Starke Nachfrage in Europa, Schwäche in China und ein kräftiger Gewinneinbruch. Das erste Quartal 2026 lief für BMW alles andere als rund. Trotzdem feiern Anleger die Papiere des Münchner Autobauers am Mittwoch.
Marge fängt Gewinnrückgang auf
Unter dem Strich verdiente BMW von Januar bis März knapp 1,67 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von rund 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Konzernumsatz schrumpfte merklich auf 31 Milliarden Euro.
Verantwortlich dafür ist vor allem der chinesische Markt. Dort sanken die Verkäufe um zehn Prozent. Insgesamt setzte der Konzern weltweit rund 565.000 Autos ab.
Die Aktie springt am Mittwoch dennoch um gut sieben Prozent auf 83,04 Euro an. Der Grund: Die operative Marge im Automobilgeschäft überrascht positiv. Sie lag bei fünf Prozent und traf damit genau die Mitte des Jahresziels.
Das Unternehmen hat die Belastungen durch neue Zölle darin bereits verbucht. BMW fängt die Probleme in China offenbar besser ab als vom Markt befürchtet. Auf Jahressicht notiert die Aktie allerdings immer noch gut 13 Prozent im Minus.
Neue Klasse und Elektro-Meilenstein
Während Asien schwächelt, brummt das Geschäft in Europa. Vorstandschef Oliver Zipse verwies auf Rekordaufträge im Auftaktquartal. Allein für den neuen BMW iX3 verbuchten die Münchner europaweit mehr als 50.000 Bestellungen.
Parallel dazu knackte das Unternehmen eine wichtige Produktionsmarke. Im Werk Dingolfing lief das zweimillionste Elektroauto vom Band. Für die erste Million brauchte BMW noch über zehn Jahre.
Die zweite Million dauerte nun kaum mehr als zwei Jahre. Aktuell machen reine Stromer knapp 18 Prozent der Auslieferungen aus. Bis zum Ende des Jahrzehnts plant das Management einen Anteil von mindestens 50 Prozent.
Stabwechsel in unruhigem Fahrwasser
Für Oliver Zipse war es die letzte Quartalsvorlage. Der scheidende Konzernchef übergibt ein profitables Unternehmen an seinen Nachfolger. Zwar sinken die Gewinne aktuell. Dennoch verdient BMW weiterhin mehr als der Erzrivale Mercedes oder der deutlich größere VW-Konzern. Die Jahresprognose für 2026 bleibt intakt.
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