Das lang verzögerte 777X-Programm von Boeing nimmt endlich Fahrt auf. Sowohl die US-Luftfahrtbehörde FAA als auch die europäische EASA haben die Qualifikation für die Ausbildungssimulatoren des neuen Großraumjets bestätigt. Damit rückt die kommerzielle Einführung greifbar näher – ein wichtiges Signal für Anleger, die nach den Problemen der Vergangenheit auf eine operative Stabilisierung setzen.
Grünes Licht für das Training
Die Zertifizierung der 777-9-Flugsimulatoren, die in Zusammenarbeit mit CAE entwickelt wurden, ist weit mehr als eine bürokratische Formalität. Sie ist die zwingende Voraussetzung dafür, dass Airlines ihre Piloten auf das neue Muster umschulen können, noch bevor die ersten Maschinen offiziell ausgeliefert werden.
Dieser Schritt signalisiert eine zunehmende Reife des Programms. Der deutsche Launch-Kunde Lufthansa soll bereits im Mai 2026 den ersten Simulator in Frankfurt erhalten, um seine Crews vorzubereiten. Für Boeing bedeutet dies, dass der Zeitplan für den Markteintritt nun belastbarer wird.
Zahlen stützen den Kurs
Die operativen Fortschritte werden durch eine Erholung im Kerngeschäft untermauert. Im abgelaufenen vierten Quartal erzielte der Luftfahrtriese einen Umsatz von 23,9 Milliarden Dollar und übergab 160 Verkehrsflugzeuge an Kunden. Auf das Gesamtjahr betrachtet summieren sich die Auslieferungen auf 600 Maschinen – der höchste Wert seit dem Jahr 2018.
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Marktbeobachter bewerten die Kombination aus technischem Fortschritt und soliden Auslieferungszahlen positiv. Die Bank of America bestätigte am 24. Februar ihre Kaufempfehlung („Buy“) und sieht das Kursziel bei 270 Dollar, was angesichts des aktuellen Kursniveaus von gut 197 Euro deutliches Potenzial impliziert.
Dass im Umfeld dieser Nachrichten Insider-Verkäufe gemeldet wurden, werten Experten als unkritisch. Die Transaktion von Senior Vice President Ann M. Schmidt diente unter anderem der Deckung von Steuerverpflichtungen aus Aktienvergütungen und stellt keine Abkehr vom positiven Ausblick dar.
Mit der behördlichen Absegnung der Ausbildungsinfrastruktur verlagert sich der Fokus nun auf die konkrete Implementierung bei den Fluggesellschaften. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob Boeing diesen Schwung nutzen kann, um die ersten 777X-Maschinen pünktlich an Kunden wie die Lufthansa zu übergeben.
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