BP Aktie: Drei neue Gasblöcke in Indonesien
BP treibt mit neuen Verträgen in Indonesien den LNG-Ausbau voran, während eine Umweltklage aus Kenia droht.

Kurz zusammengefasst
- Neue Gasverträge in Indonesien
- Klage wegen Altlasten in Kenia
- Aktienkurs mit deutlichem Plus
- Fokus auf LNG-Produktion bis 2030
BP treibt den Ausbau in Südostasien massiv voran. Drei neue Verträge in Indonesien sollen die Gasförderung langfristig sichern. Indes rückt eine juristische Altlast aus Afrika wieder in das Blickfeld.
Wachstum mit Flüssigerdgas
Die neuen Abkommen betreffen die Explorationsblöcke Bintuni und Drawa in der Provinz Papua Barat. Diese Standorte befinden sich nahe der bestehenden Tangguh-Anlage. Dort produziert BP bereits jährlich über elf Millionen Tonnen Flüssigerdgas (LNG).
Die räumliche Nähe zur Infrastruktur erlaubt eine beschleunigte Entwicklung neuer Gasfelder. BP arbeitet dabei mit Partnern wie CNOOC und Mitsubishi zusammen. Außerdem übernahm der Konzern einen Anteil von 49 Prozent am Barong-Block vor Ost-Java.
Juristisches Nachspiel in Kenia
Während das Geschäft in Asien wächst, droht Ärger in Afrika. Eine Klage wegen giftiger Abfälle in Kenia beschäftigt nun die Gerichte. Es geht um Bohrungen aus den 1980er-Jahren durch die Firma Amoco.
BP kaufte Amoco im Jahr 1998 und übernahm damit auch die rechtliche Verantwortung. Hunderte Anwohner machen das Unternehmen für kontaminiertes Grundwasser verantwortlich. Ein erster Gerichtstermin dazu ist für Juni angesetzt.
Starke Kursentwicklung
Die Aktie spiegelt den Expansionskurs wider. Seit Jahresbeginn kletterte der Kurs um rund 27 Prozent. Innerhalb der letzten zwölf Monate verbuchten Anleger sogar einen Wertzuwachs von über 50 Prozent.
Marktbeobachter sehen die Bewertung weiterhin als attraktiv an. Der Konzern strebt bis 2030 eine tägliche Produktion von bis zu 2,5 Millionen Barrel Öläquivalent an.
Indonesien spielt mit nun insgesamt elf beteiligten Blöcken eine Schlüsselrolle für dieses Ziel. Parallel dazu stärkte BP zuletzt seine Präsenz in Usbekistan mit Anteilen an sechs neuen Blöcken.
Der Termin vor dem kenianischen Gericht im Juni markiert die nächste Hürde. Operativ bleibt der Ausbau der asiatischen LNG-Kapazitäten der zentrale Faktor für die Bewertung. Die Anlage in Tangguh bildet dabei das Fundament für die Produktionsziele bis 2030.
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