BP: Dividende von 8,320 Cent angekündigt
Mögliche US-Iran-Annäherung drückt den Ölpreis und belastet BP. Der Konzern pausiert Aktienrückkäufe zugunsten des Schuldenabbaus.

Kurz zusammengefasst
- Ölpreis fällt auf 100 Dollar
- BP-Aktie verliert sechs Prozent
- Aktienrückkäufe vorerst gestoppt
- Dividende für Q1 angekündigt
Ein möglicher diplomatischer Durchbruch zwischen den USA und Iran entspannt die Lage am Ölmarkt. Für die Aktionäre westlicher Energiekonzerne bedeutet das im ersten Schritt vor allem fallende Kurse. Ein potenzielles Abkommen könnte die Straße von Hormus öffnen und Sanktionen lockern. Die Aussicht auf ein höheres Angebot drückt die Sorte Brent aktuell in Richtung der Marke von 100 US-Dollar.
Der Preisrutsch reißt die Papiere von Branchengrößen wie Shell, Chevron und BP mit nach unten. Auf Wochensicht verlor die BP-Aktie knapp sechs Prozent und schloss am Mittwoch bei 6,34 Euro.
Auf lange Sicht stehen Investoren dennoch gut da. Über die vergangenen zwölf Monate verbucht das Papier einen Wertzuwachs von 52 Prozent. Ein RSI-Wert von 75 signalisiert obendrein, dass der Titel nach der starken Rally der letzten Monate technisch überkauft war. Eine Konsolidierung kommt daher nicht völlig überraschend.
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Schuldenabbau vor Aktienrückkäufen
Abseits der Geopolitik treibt das Management den internen Umbau voran. Die strategische Neuausrichtung ist laut Unternehmensangaben zu etwa 70 Prozent abgeschlossen. Priorität hat aktuell die Bilanzstabilität. BP pausiert vorübergehend seine Aktienrückkäufe, um das frei werdende Kapital direkt in den Schuldenabbau zu stecken.
Trotz dieser Maßnahme fließen weiterhin Gelder an die Anteilseigner. Für das erste Quartal hat BP eine Dividende von 8,32 US-Cent je Stammaktie angekündigt. Inhaber von American Depositary Shares erhalten knapp 50 Cent.
Der Zeitplan für die Ausschüttung rückt näher. Im Mai wird die Aktie ex-Dividende gehandelt, die Auszahlung ist für Juni geplant. Hält die Unterstützung im aktuellen Preisbereich nicht, rückt der 50-Tage-Durchschnitt bei 6,29 Euro als nächste charttechnische Auffanglinie in den Fokus. Fällt der Kurs weiter, bietet die 100-Tage-Linie bei 5,70 Euro ein tieferes Sicherheitsnetz.
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