BriaCell: 16,6 Monate Überleben bei Brustkrebs
BriaCell veröffentlicht finale Phase-2-Ergebnisse zu Bria-IMT mit vielversprechenden Überlebensraten vor dem ASCO-Kongress.

Kurz zusammengefasst
- Finale Phase-2-Daten zu Bria-IMT
- Medianes Gesamtüberleben von 16,6 Monaten
- Keine Therapieabbrüche durch Nebenwirkungen
- Sechs Präsentationen auf ASCO-Konferenz
BriaCell Therapeutics rückt vor dem wichtigsten Onkologie-Kongress des Jahres ins Rampenlicht. Neue klinische Daten versprechen Fortschritte bei der Behandlung von Brustkrebs. Während die medizinischen Ergebnisse überzeugen, zeigt sich die Aktie am Freitag volatil.
Überlebensraten im Fokus
Die finalen Ergebnisse der Phase 2 für den Hauptkandidaten Bria-IMT liegen vor. Die Daten zeigen ein medianes Gesamtüberleben von 16,6 Monaten. Nach einem Jahr lebten noch 52 Prozent der behandelten Patientinnen.
Besonders wichtig für die Zulassungschancen: Die Lebensqualität blieb während der Therapie stabil. Es gab in der untersuchten Gruppe keine Therapieabbrüche aufgrund von Nebenwirkungen.
Biomarker als Prognose-Instrument
Die Forschung konzentriert sich verstärkt auf Biomarker zur Vorhersage des Therapieerfolgs. Patientinnen mit einer positiven Hautreaktion (DTH) überlebten im Schnitt 11,9 Monate. Ohne diese Reaktion lag der Wert bei lediglich 4,7 Monaten.
Bei 65 Prozent der Probanden korrelierten stabile oder sinkende Werte bestimmter Makrophagen-Zellen mit einem verbesserten progressionsfreien Überleben. Diese Erkenntnisse könnten die Auswahl geeigneter Patienten künftig präzisieren.
Expansion der klinischen Basis
Die entscheidende Phase-3-Studie gewinnt an Breite. Mehr als 230 Patienten sind bereits registriert. Renommierte US-Forschungszentren wie Penn Medicine unterstützen mittlerweile das Programm.
Das Unternehmen erweitert parallel dazu sein Portfolio. Mit Bria-OVA+ startete ein personalisierter Immuntherapie-Kandidat gegen Eierstockkrebs. Die Bria-BRES-Studie erhielt obendrein kürzlich die Freigabe der US-Gesundheitsbehörde FDA.
Trotz der klinischen News verliert die Aktie am Freitag deutlich. Das Papier notiert mit einem Minus von rund neun Prozent bei 3,37 USD. Die Volatilität bleibt mit über 100 Prozent extrem hoch.
Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor. Zwischen Ende Mai und Anfang Juni präsentiert BriaCell insgesamt sechs wissenschaftliche Beiträge auf der ASCO-Konferenz in Chicago.
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