British American Tobacco Aktie: 4.962 Pence neues Jahreshoch
Die Aktie von British American Tobacco erreicht ein neues 52-Wochen-Hoch, gestützt durch Aktienrückkäufe und Hoffnung auf US-Regulierungserleichterungen.

Kurz zusammengefasst
- Aktie erreicht 52-Wochen-Hoch in London
- Gewinneinbruch von 34% in Bangladesch
- Milliardeninvestitionen in rauchfreie Produkte geplant
- Management erwartet Früchte 2026
British American Tobacco erlebt einen zweigeteilten Frühling. Während die Aktie in London auf ein neues 52-Wochen-Hoch kletterte, kämpft das operative Geschäft in Schwellenländern mit lokalem Gegenwind. Anleger setzen derzeit vor allem auf die Kombination aus massiven Aktienrückkäufen und der Hoffnung auf US-Regulierungserleichterungen.
Die Aktie erreichte in London kürzlich einen Höchststand von 4.962 Pence. Damit hat sich das Papier um mehr als 55 Prozent von seinen Tiefstständen erholt. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Kursplus von 52 Prozent zu Buche.
Aktuell notiert die Aktie bei 56,34 Euro. Das Management nutzt die Dynamik für den weiteren Konzernumbau. In der zweiten Maiwoche kaufte das Unternehmen weitere 514.952 eigene Aktien zurück und entwertete diese. Die Zahl der stimmberechtigten Anteile sank dadurch auf rund 2,17 Milliarden Stück.
Gewinneinbruch in Südasien
Abseits der Börseneuphorie zeigen sich Risse im klassischen Zigarettengeschäft. Die Tochtergesellschaft in Bangladesch meldete für das erste Quartal einen Gewinneinbruch von 34 Prozent. Der Gewinn je Aktie sank dort auf 3,88 Taka.
Grund für den Rückgang waren sinkende Inlandsverkäufe und schwächere Exporte von Tabakblättern. Höhere Finanzierungskosten und steigende Steuern belasteten das Ergebnis zusätzlich. Die Regionaltochter schlug daraufhin eine Dividende von 30 Prozent vor—der niedrigste Wert ihrer Geschichte.
Milliardeninvestitionen in den US-Markt
Parallel dazu richtet sich der Blick auf den US-Markt. Marktbeobachter spekulieren auf eine Lockerung der FDA-Vorgaben für aromatisierte Vapes und Nikotinprodukte. Eine solche Entscheidung würde den Konzernmarken Vuse und Velo massiven Rückenwind verschaffen.
Die US-Tochter Reynolds American bereitet sich bereits auf diesen Wandel vor. Bis zum Jahr 2030 plant das Unternehmen Investitionen von mehr als 3,2 Milliarden US-Dollar. Das Geld fließt vor allem in den Ausbau der Produktionskapazitäten für rauchfreie Alternativen.
Das Ziel steht fest: Bis Mitte des nächsten Jahrzehnts soll die Hälfte des Umsatzes mit nicht brennbaren Produkten erzielt werden. In Europa testen die Briten bereits Innovationen wie Velo Shift in neu gestalteten Dosen. Diese Produkte dienen als Blaupause für den weltweiten Roll-out.
Die Strategie scheint aufzugehen. Trotz des Drucks auf klassische Glimmstängel stützt die Kombination aus Rückkäufen und hohen Dividendenrenditen das Investoreninteresse. Das Management geht davon aus, dass die Früchte der aktuellen Milliardeninvestitionen im Geschäftsjahr 2026 voll sichtbar werden.
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