Während die Welt gebannt auf Nvidia starrt, zündet im Hintergrund ein anderer Chip-Gigant den Turbo. Broadcom eilt von Rekord zu Rekord und lässt Anlegerherzen höher schlagen. Doch was treibt diese Rallye wirklich an? Ein gewaltiger 10-Milliarden-Dollar-Auftrag und eine immer engere Allianz mit Google deuten darauf hin, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist.
10-Milliarden-Jackpot
Die Stimmung an der Wall Street könnte kaum besser sein. Auslöser für die jüngste Euphorie ist eine massive Erfolgsmeldung: Broadcom hat Bestellungen im Wert von 10 Milliarden US-Dollar in die Bücher genommen. Dabei geht es um maßgeschneiderte Chip-Designs für einen vierten Großkunden.
Dieser Deal ist weit mehr als eine kurzfristige Einnahmequelle. Er zementiert Broadcoms Status als bevorzugter Partner für Tech-Giganten, die ihre eigene KI-Infrastruktur aufbauen wollen. Analysten erwarten, dass sich dieser Auftrag ab 2026 massiv in den Umsatzzahlen niederschlagen wird. Goldman Sachs reagierte prompt: Analyst James Schneider hob das Kursziel auf 435 US-Dollar an und prognostiziert für das Jahr 2027 KI-Umsätze von über 77 Milliarden Dollar.
Der Google-Faktor
Ein entscheidender Treiber für die Kursfantasie ist die symbiotische Beziehung zu Alphabet. Broadcom liefert nicht einfach Hardware von der Stange, sondern entwickelt und fertigt Googles „Tensor Processing Units“ (TPUs). Diese spezialisierten KI-Chips sind das Herzstück der Google-Infrastruktur und stehen in direkter Konkurrenz zu den Grafikprozessoren von Nvidia.
Experten sehen hier einen Wendepunkt: Da Google und Broadcom bereits in der siebten Generation dieser Chips zusammenarbeiten, gilt die Technologie als extrem ausgereift. Analysten von Melius Research sprechen vom TPU als dem „bewährtesten ASIC auf dem Markt“ und sehen ein Kurspotenzial von fast 40 Prozent. Die Wette ist klar: Je mehr Google in KI investiert, desto mehr profitiert Broadcom.
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Showdown im Dezember
Die Spannung steigt nun mit Blick auf den 11. Dezember 2025. An diesem Tag wird Broadcom seine Zahlen zum vierten Quartal vorlegen. Die Erwartungen sind hoch gesteckt: Der Markt rechnet mit einem Umsatz von rund 17,4 Milliarden US-Dollar.
Besonders im Fokus steht das KI-Segment, das seit elf Quartalen ununterbrochen wächst. CEO Hock Tan betonte zuletzt immer wieder den Investitionshunger der Kunden. Auch abseits der Chips gibt es Fortschritte: Die Integration der Software-Tochter VMware nimmt durch neue Partnerschaften mit Schwergewichten wie Cisco und Intel Fahrt auf und soll als Plattform für KI-Anwendungen in Unternehmen etabliert werden.
Die Aktie honorierte diese Entwicklungen und markierte am Freitag mit knapp 348 Euro ein neues Allzeithoch. Bei einer derart überwältigenden Zustimmung der Analysten – 47 von 49 raten zum Kauf – bleibt jedoch die Frage: Ist die gesamte Zukunftsmusik bereits eingepreist oder steht der wirkliche Boom erst bevor?
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