Während Nvidia und Co. bereits stark gelaufen sind, suchen Anleger händeringend nach verbliebenen Chancen im KI-Sektor. Die Bank of America liefert nun eine klare Antwort: Broadcom gehört zu den Top-Favoriten für die nächste Phase des Infrastruktur-Ausbaus. Laut Analyst Vivek Arya bietet sich hier eine attraktive Bewertung trotz massiver Wachstumsaussichten.
Bewertung lockt Analysten
Die Analysten stufen Broadcom neben Nvidia und AMD als einen der zentralen Profiteure des laufenden KI-Booms ein. Das Hauptargument für die Kaufempfehlung ist die deutliche Diskrepanz zwischen der aktuellen Bewertung und dem erwarteten Wachstum. Mit einem PEG-Verhältnis (Preis-Gewinn-Wachstum-Verhältnis) von lediglich 0,5 auf Basis der Gewinnschätzungen für 2027 erscheint die Aktie im Branchenvergleich günstig.
Die Bank of America prognostiziert für die Gruppe der Top-KI-Werte, zu denen Broadcom gezählt wird, ein durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum von fast 50 Prozent bis zum Jahr 2027.
Investitionsboom und Großanleger
Treibende Kraft hinter diesen optimistischen Prognosen sind die massiven Investitionsausgaben der Cloud-Service-Provider. Experteneinschätzungen zufolge könnten diese Ausgaben (CAPEX) im Jahr 2026 um 38 Prozent steigen und sich zum Jahresende hin sogar noch beschleunigen. Von diesem Investitionsfluss profitiert Broadcom insbesondere durch seine starke Marktposition bei maßgeschneiderten KI-Chips (ASICs) und Netzwerklösungen.
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Diese fundamentale Stärke überzeugt auch institutionelle Adressen. Berichten zufolge hat der Hedgefonds Coatue Management seine Position zuletzt ausgebaut. Auch JPMorgan bescheinigte dem Unternehmen kürzlich einen technologischen Vorsprung von rund 18 Monaten gegenüber der Konkurrenz im Bereich der KI-Chips.
Aktuelle Kursentwicklung
Der jüngste Rücksetzer der Aktie könnte die von den Analysten beschriebene Einstiegsgelegenheit technisch untermauern. Auf 30-Tage-Sicht verzeichnet das Papier ein Minus von rund sechs Prozent und notiert aktuell bei 328,59 US-Dollar. Damit handelt der Titel derzeit knapp unter seinem 50-Tage-Durchschnitt, was die These einer kurzfristigen Unterbewertung stützt.
Blick auf die Zahlen
Ob die optimistischen Szenarien eintreffen, wird sich spätestens am 4. März 2026 zeigen, wenn Broadcom seine nächsten Quartalszahlen vorlegt. Angesichts eines durchschnittlichen Kursziels der Analysten zwischen 438 und 461 US-Dollar liegt die Messlatte für den Halbleiterkonzern hoch, den technologischen Vorsprung auch weiterhin in steigende Umsätze zu verwandeln.
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