Broadcom Aktie: KI-Power

Broadcom übertrifft mit starkem KI-Geschäft die Erwartungen und meldet einen prall gefüllten Auftragsbestand von 73 Milliarden US-Dollar für 2026.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz mit KI-Halbleitern steigt um 74 Prozent
  • Auftragsbestand gibt Planungssicherheit bis 2026
  • Aktie wird mit hohem KGV gehandelt
  • Ausblick für Q1 2026 bleibt optimistisch

Broadcom rückt mit seiner KI-Strategie immer stärker ins Rampenlicht. Der Chipkonzern profitiert deutlich vom weltweiten Ausbau von Rechenzentren und dem Bedarf an spezialisierter Hardware für generative KI. Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 zeigen, wie stark dieser Trend inzwischen im Geschäft ankommt.

Starke Zahlen dank KI-Chips

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 steigerte Broadcom den Umsatz auf 18,02 Milliarden US‑Dollar – ein Plus von 28,2 % im Jahresvergleich und klar über den Erwartung von 17,46 Milliarden US‑Dollar. Auch beim Gewinn lag das Unternehmen über den Prognosen: Der Gewinn je Aktie erreichte 1,95 US‑Dollar, nach erwarteten 1,87 US‑Dollar.

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Treiber ist vor allem das KI-Geschäft. Der Umsatz mit AI-Halbleitern sprang um 74 % auf 6,5 Milliarden US‑Dollar. Das Management geht sogar davon aus, dass die KI-Erlöse in den kommenden Quartalen noch einmal etwa verdoppelt werden. Damit wird deutlich: Broadcom positioniert sich nicht nur als klassischer Halbleiteranbieter, sondern als einer der zentralen Profiteure der aktuellen KI-Investitionswelle.

Auftragsbestand und Ausblick 2026

Ein zentraler Baustein der aktuellen Stärke ist der prall gefüllte Auftragsbestand. Broadcom hat sich große Volumina für kundenspezifische KI-Beschleuniger gesichert, darunter signifikante Zusagen von Hyperscalern wie Anthropic. Insgesamt liegt der Order-Backlog bei rund 73 Milliarden US‑Dollar und gibt damit hohe Visibilität bis weit in das Jahr 2026 hinein.

Besonders gefragt sind die Netzwerklösungen des Konzerns, die riesige Cluster von KI-Prozessoren verbinden. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 stellt Broadcom einen Umsatz von 19,1 Milliarden US‑Dollar in Aussicht. Diese Prognose spiegelt das Vertrauen in einen anhaltend starken Ausbau von Rechenzentren wider.

Bewertung und Investorenverhalten

Trotz der Wachstumsdynamik bleibt die Bewertung ein Diskussionspunkt. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 72,7 wird die Aktie deutlich teurer gehandelt als viele andere Halbleiterwerte. Daraus lässt sich ablesen, dass ein großer Teil des erwarteten künftigen Wachstums bereits im Kurs eingepreist ist.

Institutionelle Investoren zeigen sich bislang unbeeindruckt von der hohen Bewertung: Häuser wie United Bank und 1900 Wealth Management haben ihre Positionen zuletzt ausgebaut. Parallel dazu gab es Insideraktivität, darunter einen Aktienverkauf des CFO im Dezember, der als üblicher Portfolio- und Bestandsausgleich einzuordnen ist.

Kursniveau und Einordnung

Der Aktienkurs liegt mit 346,10 US‑Dollar nur rund 2 % unter dem 52‑Wochen-Hoch von 353,15 US‑Dollar. Gleichzeitig notiert die Aktie deutlich über den mittleren und langfristigen Durchschnittskursen, was den starken Aufwärtstrend der vergangenen zwölf Monate widerspiegelt.

Fazit: Hohe Erwartungen für 2026

Für 2026 hängt viel daran, ob Broadcom seine Umsatzprognose von 19,1 Milliarden US‑Dollar im laufenden Quartal erreicht und das KI-Wachstum wie angekündigt weiter beschleunigt. Die Kombination aus starkem Auftragsbestand, dynamischem KI-Segment und hoher Bewertung macht den Titel zu einem der zentralen Bezugspunkte im Technologie- und KI-Sektor zu Jahresbeginn 2026.

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