Brockhaus Technologies Aktie: Peikers Anteil schrumpft?
Eine Kapitalmaßnahme veränderte den zugerechneten Anteil; das Unternehmen hatte zuvor 3.592.000 eigene Aktien zurückgekauft.

Kurz zusammengefasst
- Peikers Anteil sank von 5,04 auf 4,88 Prozent
- 334.592 Stimmrechte werden Peiker zugerechnet
- Brockhaus meldete null Prozent eigene Aktien
- Rückkauf umfasste 3.592.000 Aktien zu je 25 Euro
Bei Brockhaus Technologies hat sich der Andreas Peiker zugerechnete Stimmrechtsanteil im Zusammenhang mit einer Kapitalmaßnahme verändert. Die Mitteilung vom 23. Oktober weist einen Rückgang von 5,04 % auf 4,88 % aus. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei nicht um einen ausgewiesenen Aktienverkauf.
Stimmrechte und eigene Aktien
Die über Brockhaus Technologies veröffentlichte Stimmrechtsmitteilung zu Andreas Peiker und der SFCMG Beteiligungs-GmbH & Co. KGaA nennt 334.592 Stimmrechte. Der ausgewiesene Anteil wird Peiker zugerechnet.
Brockhaus Technologies selbst meldete am 21. Oktober einen eigenen Aktienanteil von 0 %. Die Gesellschaft bezifferte die Gesamtzahl der Stimmrechte auf 6.855.666. Als Datum der Schwellenberührung nennt diese Pflichtmitteilung den 19. Oktober.
Rückkauf und Schlussverteilung als Hintergrund
Vor rund zwei Wochen hatte Brockhaus Technologies das öffentliche Aktienrückkaufangebot abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben erwarb die Gesellschaft dabei 3.592.000 eigene Aktien zu einem Preis von jeweils € 25,00. Das gesamte Volumen des abgeschlossenen Angebots belief sich auf rund € 90 Mio.
Aktionäre hatten insgesamt 7.788.102 Aktien angedient; das Angebot war damit deutlich überzeichnet. Nach der Mitteilung zum Abschluss sollen die zurückgekauften Aktien eingezogen werden.
Bei den Directors-Dealings vor gut drei Wochen meldeten mehrere Organmitglieder und ihnen nahestehende Gesellschaften Verkäufe im Rahmen der Schlussverteilung des Aktienrückkaufangebots. Zu den Meldenden gehörten unter anderem Brockhaus Private Equity und Manhattan Heritage.
Auch Marcel Wilhelm, Martin Bestmann, Christoph Hütten und Othmar Belker zeigten entsprechende Geschäfte an. Die Unternehmensmitteilungen ordneten diese Verkäufe ausdrücklich der Schlussverteilung des Rückkaufangebots zu.
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