Ein zweistelliger Kurssprung trotz sinkender Umsätze und Gewinne – bei BTS AB herrscht eine paradoxe Stimmung. Während die Bilanz für 2025 deutliche Bremsspuren zeigt, blicken Anleger bereits auf die versprochene Kehrtwende im laufenden Jahr. Was steckt hinter dem plötzlichen Optimismus der Investoren?
Operative Schwäche im Schlussquartal
Der Geschäftsbericht für 2025 offenbart zunächst eine schwierige Phase für das Unternehmen. Im vierten Quartal sank der Nettoumsatz um elf Prozent auf 710 Millionen SEK. Das operative Ergebnis (EBITA) brach im gleichen Zeitraum um 37 Prozent auf 86 Millionen SEK ein, was die Marge auf 12,1 Prozent drückte. Auf Jahressicht verzeichnete BTS AB einen Rückgang beim EBITA von 25 Prozent auf 274 Millionen SEK.
Dennoch schoss der Aktienkurs am Freitag um über 30 Prozent in die Höhe. Der Markt scheint die schwachen Vergangenheitsdaten auszuklammern und konzentriert sich stattdessen auf die strukturellen Verbesserungen, die das Management im vierten Quartal eingeleitet hat. Ein positiver Sondereffekt aus der US-Steuergesetzgebung in Höhe von 14 Millionen SEK stützte zudem das Nettoergebnis im Schlussquartal leicht.
Sanierungsplan und KI-Impulse
Die treibende Kraft hinter den jüngsten Gewinnrückgängen war primär das Geschäft in Nordamerika. Hier wurde nun ein umfassender Sanierungsplan gestartet. Die Unternehmensführung erwartet, dass diese Sparte bereits ab dem ersten Quartal 2026 zu moderatem organischem Umsatzwachstum zurückkehrt und die Profitabilität signifikant steigert. Damit wäre eine dreiquartalige Phase sinkender Erträge beendet.
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Gleichzeitig setzt das Unternehmen verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Im vergangenen Jahr erreichten die Buchungen für KI-basierte Dienstleistungen und Technologien ein Volumen von 19,6 Millionen US-Dollar. Durch die Automatisierung interner Workflows rechnet das Management zudem mit spürbaren Kostensenkungen, die bereits im laufenden Jahr wirksam werden sollen.
Dividende und Wachstumsversprechen
Trotz der schwierigen Ertragslage im Jahr 2025 hält der Vorstand an einer Dividendenzahlung fest. Vorgeschlagen wird eine Ausschüttung von 4,40 SEK je Aktie, was unter dem Vorjahreswert von 6,10 SEK liegt. Die Dividende soll in zwei gleichen Raten ausgezahlt werden.
Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich: Das EBITA soll das Ergebnis von 2025 übertreffen. Dieser konkrete Ausblick auf eine Erholung war der entscheidende Impuls für die Käuferseite. Die Validität dieses Optimismus wird bereits durch die kommenden Zahlen zum ersten Quartal 2026 auf die Probe gestellt.
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