BYD Aktie: Rekordjahr mit Bremsspuren

BYD wird 2025 mit über 2,5 Millionen Fahrzeugen weltgrößter E-Auto-Verkäufer, doch die Aktie verliert wegen drastischer Subventionskürzungen in China an Wert.

Kurz zusammengefasst:
  • Über 2,5 Millionen verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2025
  • Bruttomarge von 20 Prozent übertrifft Tesla
  • Chinesische Subventionen für günstige Modelle stark reduziert
  • Neue Konkurrenz durch Tech-Rivalen wie Xiaomi

BYD hat das historische Ziel erreicht und Tesla im Jahr 2025 als weltgrößten E-Auto-Verkäufer abgelöst. Doch an der Börse herrscht statt Euphorie Katerstimmung: Die Aktie beendete das Handelsjahr mit einem Minus von fast drei Prozent. Während der Absatzrekord steht, sorgen sich Anleger vor allem um massive Kürzungen bei chinesischen Subventionen, die das neue Jahr einleiten.

Nummer 1 mit profitabler Dominanz

Der Vorsprung ist mittlerweile gewaltig. Mit über 2,5 Millionen verkauften Einheiten im Gesamtjahr 2025 lässt der chinesische Konzern den US-Rivalen Tesla, der auf etwa 1,65 Millionen Fahrzeuge kommt, weit hinter sich.

BYD

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Bemerkenswert ist dabei nicht nur die schiere Masse, sondern die Profitabilität. Dank einer aggressiven vertikalen Integration und lokaler Fertigung in Ungarn und Thailand lag die Bruttomarge zuletzt bei gut 20 Prozent. Damit arbeitet BYD effizienter als Tesla, wo die Marge bei 16,3 Prozent lag.

Förder-Schock im Heimatmarkt

Trotz dieser operativen Stärke steht der Kurs unter Druck (Schlusskurs 2025: 12,20 Dollar). Der Hauptgrund liegt in China: Die Regierung hat das Förderprogramm für 2026 drastisch angepasst. Die volle Prämie von 20.000 Yuan wird ab sofort nur noch für Fahrzeuge gewährt, die mehr als 166.700 Yuan kosten.

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Diese Neuregelung trifft BYDs Kernstrategie im Massenmarkt hart. Für populäre Einstiegsmodelle wie den BYD Seagull, der rund 69.800 Yuan kostet, schmilzt die Förderung von ehemals 20.000 auf nur noch etwa 8.400 Yuan zusammen. Dieser politische Eingriff dürfte die Nachfrage im volumenstarken Günstig-Segment spürbar dämpfen.

Preismacht und neue Rivalen

BYD reagiert auf den Druck mit Preisanpassungen im Ausland. In Indien wurden zum heutigen 1. Januar die Preise für Modelle wie den Sealion 7, Atto 3 und Seal erhöht. Der Konzern folgt damit dem Trend von Premiumherstellern wie BMW und Mercedes-Benz, die ihre Preise ebenfalls um bis zu drei Prozent angehoben haben. Gleichzeitig gewinnt der Export an Bedeutung: Europa hat sich mit über 19.000 Einheiten im Oktober als wichtigste Zielregion etabliert.

Doch der Wettbewerb im Inland verschärft sich. Mit dem Xiaomi YU7 betritt ein neuer Tech-Gigant die Bühne, der direkt das Segment der Mittelklasse-SUVs angreift. Über 200.000 Bestellungen in der ersten Stunde signalisieren, dass der Kampf um Marktanteile 2026 deutlich härter wird als der bloße Volumen-Vergleich des Vorjahres vermuten lässt. Der aktuelle Kursrückgang spiegelt die Skepsis der Anleger wider, ob BYD seine Dominanz auch unter den erschwerten Bedingungen des Jahres 2026 verteidigen kann.

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