Die Aktie des chinesischen Elektroautobauers legte am Dienstag in Hongkong rund 4 Prozent zu. Zwei Faktoren trieben den Kurs: die offizielle Präsentation des deutlich aufgewerteten Atto 3 Evo und positive Signale des chinesischen Handelsministeriums zur Förderung des Autokonsums. Der gesamte chinesische Automobilsektor profitierte von der verbesserten Stimmung.
800-Volt-Technik für den Kompakt-SUV
BYD stellte am 10. Februar umfassende technische Verbesserungen für seinen kompakten SUV vor. Das als Atto 3 Evo vermarktete Modell basiert auf einer 800-Volt-Architektur und verfügt über eine größere 74,8-kWh-Blade-Batterie. Der entscheidende Vorteil: Die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent sinkt auf 25 Minuten bei 220 kW DC-Ladeleistung.
Auch bei der Leistung hat BYD nachgelegt. Die neue Heckantriebsversion leistet 313 PS (etwa 230 kW) und beschleunigt in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Nach WLTP-Standard erreicht das Modell eine maximale Reichweite von 510 Kilometern.
Verkaufszahlen unter Druck – Export läuft
Der Produktlaunch erfolgt vor dem Hintergrund eines schwierigen Verkaufsumfelds. Im Januar 2026 sanken die weltweiten Absätze um rund 30 Prozent auf 210.051 Einheiten – ein Rückgang, der teilweise auf saisonale Effekte und politische Änderungen in China zurückzuführen ist.
Das internationale Geschäft entwickelt sich jedoch robust. In Deutschland steigerte BYD seine Neuzulassungen im Januar auf über 2.600 Einheiten, während der Gesamtmarkt rückläufig war.
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Parallel dazu bestätigten Berichte vom Dienstag, dass BYD rechtlich gegen Zölle der US-Regierung vorgeht. Das Unternehmen hat sich einer Klage gegen Importzölle angeschlossen, die speziell Nutzfahrzeuge und Batterien betreffen.
Analystensicht: Bewertungslücke zu Tesla unbegründet
HSBC Research bekräftigte am Dienstag die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 139 HKD. Die Analysten argumentieren, dass die wachsende Bewertungsdifferenz zwischen BYD und Tesla angesichts der fundamentalen Geschäftsentwicklung nicht gerechtfertigt sei.
Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die Produktoffensive und die starken Exportzahlen ausreichen, um die Schwäche im Heimatmarkt zu kompensieren.
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