BYD antwortet auf schwache Verkaufszahlen mit einem technischen Update. Der chinesische Elektroautobauer hat am 19. Februar 2026 die Modellpflege seiner SEAL-Limousine vorgestellt – und hält dabei am bisherigen Preisniveau fest. Eine bewusste Entscheidung, nachdem die Januar-Verkäufe um rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat eingebrochen waren.
Was sich beim 2026er-Modell ändert
BYD setzt beim aufgefrischten SEAL auf Substanz statt Show. Die Basisvariante Design startet weiterhin bei 45.730 Pfund und bleibt damit auf Augenhöhe mit dem Tesla Model 3. Der 82,5 kWh große LFP-Akku liefert unverändert bis zu 570 Kilometer Reichweite nach WLTP.
Die wichtigsten Neuerungen: Ein serienmäßiges Fahrer-Überwachungssystem erkennt Müdigkeit und Ablenkung. Dazu kommen neue 19-Zoll-Felgen und drei zusätzliche Lackfarben. Praktischer wird der SEAL durch einen vergrößerten Kofferraum mit 485 Litern und einem 72-Liter-Frunk. Beide Punkte adressieren frühere Kritik an der Alltagstauglichkeit.
Die Excellence-Version mit Allradantrieb und 523 PS bleibt das sportliche Aushängeschild: 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h für 48.730 Pfund.
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Timing unter Druck
Die Modellpflege kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Im Januar 2026 verkaufte BYD rund 210.000 Fahrzeuge – ein Rückgang von etwa 30 Prozent im Jahresvergleich. Der verschärfte Wettbewerb im heimischen Markt und saisonale Schwankungen setzen dem Konzern zu.
Statt mit Preissenkungen zu reagieren, verteidigt BYD die Positionierung des SEAL im Premiumsegment. Das Modell fungiert vor allem in Europa als Markenbotschafter. Parallel expandiert der Hersteller in kleinere Märkte: Der Sealion 5 DM-i startete kürzlich in Zypern, um die Abhängigkeit vom volatilen Heimatmarkt zu verringern.
Die Strategie ist klar: Markenwert bewahren, internationale Präsenz ausbauen. Ob das ausreicht, um den Verkaufstrend zu drehen, zeigt sich in den kommenden Monaten.
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