Canamera Energy Metals: USA Rare Earth zahlt 2,8 Milliarden
Ein milliardenschwerer Übernahmedeal in Brasilien treibt die Aktie von Canamera Energy Metals an. Das Unternehmen fokussiert sich auf kostengünstige Seltenerdprojekte.

Kurz zusammengefasst
- Aktie steigt um zehn Prozent
- Fokus auf Ionenadsorptions-Tone
- Bohrprogramm auf 1.200 Meter aufgestockt
- Entscheidung über Patos-Übernahme steht an
Ein 2,8 Milliarden US-Dollar schwerer Übernahmedeal rückt Brasiliens Seltene Erden schlagartig ins Rampenlicht. USA Rare Earth schluckt die Serra Verde Group, den Betreiber der einzigen produzierenden Seltenerdmine des Landes. Das weckt Begehrlichkeiten bei Explorern im gleichen geologischen Umfeld. Canamera Energy Metals positioniert sich mit seinem Portfolio genau in dieser Nische.
An der Börse honoriert der Markt diese Fantasie mit einem massiven Kursfeuerwerk. Allein am Montag schoss die Aktie um gut zehn Prozent auf 0,35 Euro nach oben. Auf Monatssicht steht ein Plus von fast 73 Prozent auf der Kurstafel. Der Relative-Stärke-Index notiert bei extremen 100 Punkten. Das zeigt eine massive Überkauft-Situation an, unterstreicht aber das aktuelle Momentum der Papiere.
Fokus auf Ionenadsorptions-Tone
Das Management um CEO Brad Brodeur nutzt die Gunst der Stunde. Im Zentrum der Feldarbeit steht das Turvolândia-Projekt im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Hier sucht das Unternehmen nach sogenannten Ionenadsorptions-Tonen. Diese spezielle Art von Lagerstätten gilt als deutlich kostengünstiger in der Erschließung als der Abbau von herkömmlichem Hartgestein.
Erste Bohrproben fielen vielversprechend aus. Ein Treffer lieferte auf 13 Metern ab der Oberfläche außergewöhnlich hohe Konzentrationen an Seltenerdoxiden. Daraufhin stockte Canamera das laufende Bohrprogramm kurzerhand auf 1.200 Meter auf. Weitere Laborergebnisse aus der erweiterten Bohrkampagne werden im Mai erwartet.
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Parallel dazu läuft die Prüfung eines zweiten brasilianischen Projekts namens Patos. Das Unternehmen hat die Due-Diligence-Bohrungen kürzlich abgeschlossen. Sobald die Auswertungen in vier bis sechs Wochen vorliegen, startet eine 30-tägige Frist. Innerhalb dieses Zeitfensters entscheidet das Management, ob Canamera die Option auf eine vollständige Übernahme des Areals zieht.
Pipeline und Kapitaldecke
Abseits von Südamerika treibt der Explorer auch sein nordamerikanisches Portfolio voran. In Ontario lieferte eine luftgestützte Magnetik-Untersuchung auf dem Garrow-Projekt kürzlich Hinweise auf Anomalien. Diese decken sich mit historischen Daten der regionalen Geologiebehörde. Finanziell ist das Unternehmen für die kommenden Explorationsschritte gerüstet. In den vergangenen Monaten sammelte Canamera frisches Kapital in Höhe von gut zehn Millionen Dollar ein.
Der Mai wird damit zum dichten Katalysator-Monat für den Explorer. Wenn die ausstehenden Bohrergebnisse aus Turvolândia und Patos eintreffen, muss das Unternehmen die geologischen Vorschusslorbeeren mit harten Daten untermauern. Liefern die unabhängigen Labore die erhofften Konzentrationen, bildet das die direkte Entscheidungsgrundlage für die anstehende Patos-Akquisition.
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