Cardano: Die Stimmung kippt…
Cardano bereitet bedeutendes Netzwerk-Upgrade vor, während ADA-Kurs unter Druck bleibt. Community stimmt über Leios-Finanzierung und Bitcoin-Integration ab.

Kurz zusammengefasst
- Van Rossum Hard Fork für Juni geplant
- Leios soll Durchsatz massiv steigern
- Bitcoin-DeFi-Infrastruktur Pogun beantragt Förderung
- Dezentrale Steuerung durch DReps eingeführt
Starke technische Ambitionen, schwacher Kurs — bei Cardano klaffen Entwicklungsplan und Marktreaktion derzeit weit auseinander. Während das Netzwerk einen der bedeutendsten Upgrades seit Jahren vorbereitet, notiert ADA knapp 30 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau.
Van Rossum: Der nächste große Schritt
Für Ende Juni 2026 plant das Cardano-Entwicklerteam den „Van Rossum“ Hard Fork. Das Upgrade trägt die Bezeichnung Protokollversion 11 und soll die Performance von Plutus-Smart-Contracts verbessern. Außerdem zielt es auf eine konsistentere Ledger-Struktur ab.
Die Vorbereitungen laufen. Entwickler haben einen Speicherfehler im Cardano Node 10.7 behoben, der zuvor für erhebliche RAM-Spitzen gesorgt hatte. Die korrigierte Version 10.7.1 läuft bereits auf Testnetzwerken — der Zeitplan für den Mainnet-Start bleibt damit intakt.
Leios: Von 15 auf über 1.000 Transaktionen pro Sekunde
Das eigentlich ehrgeizigere Vorhaben heißt Ouroboros Leios. Das Protokoll soll den Layer-1-Durchsatz massiv steigern. Aktuell verarbeitet Cardano im Spitzenbetrieb rund 15 Transaktionen pro Sekunde. Leios zielt auf das 10- bis 65-Fache davon — und damit auf mehr als 1.000 Transaktionen pro Sekunde.
Das Ziel: wettbewerbsfähig bleiben, wenn DeFi-Nutzung und institutionelle Nachfrage weiter wachsen. Die Finanzierung von Leios ist Teil eines Pakets aus neun Vorschlägen, über das die Community noch bis Ende Mai 2026 abstimmt.
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Bitcoin-Integration und dezentrale Steuerung
Parallel dazu verfolgt das Ökosystem einen weiteren Vorstoß: das Projekt „Pogun“. Es beantragt rund vier Millionen Dollar aus der Cardano-Treasury, um eine Bitcoin-DeFi-Infrastruktur auf Cardano aufzubauen. Geplant sind eine nicht-verwahrende Bitcoin-Brücke, dezentrale Kreditmärkte für BTC-Halter sowie eine Renditeinfrastruktur auf Basis von Cardano-Smart-Contracts. Ein erster Kreditmarkt ohne Margin-Anforderungen soll noch im zweiten Quartal 2026 starten.
Hinzu kommt ein struktureller Wandel in der Projektsteuerung. Seit einem Update vom 24. April 2026 liegt die Roadmap nicht mehr bei einer zentralen Entwicklungsorganisation. Rund 1.000 gewählte Delegierte — sogenannte DReps — entscheiden künftig über technische Meilensteine und Treasury-Mittel. On-Chain-Daten zeigen, dass der Total Value Locked bei rund 520 Millionen ADA stabil geblieben ist. Das Stablecoin-Volumen im Netzwerk hat sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt.
ADA selbst notiert bei 0,25 US-Dollar — nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 0,24 Dollar. Ob die bevorstehenden Upgrades die Stimmung drehen, wird sich spätestens nach dem Community-Vote Ende Mai und dem Hard Fork im Juni zeigen.
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