Cardano: Leios-Upgrade zielt auf 27 Millionen Transaktionen
Cardano-Entwickler reduzieren das Treasury-Budget um fast die Hälfte und fokussieren auf Skalierung sowie eine neue Bitcoin-DeFi-Initiative, während der ADA-Kurs nahe dem Jahrestief notiert.

Kurz zusammengefasst
- Budgetkürzung um fast 50 Prozent auf 46,8 Millionen Dollar
- Fokus auf Skalierung mit Leios-Upgrade für Juni geplant
- Neue Strategie zur Anbindung von Bitcoin-Kapital
- ADA-Kurs notiert nahe dem 52-Wochen-Tief
Starke On-Chain-Aktivität, ehrgeizige Skalierungspläne und eine tickende ETF-Uhr — auf dem Papier sieht bei Cardano alles nach Aufbruch aus. Die Realität an der Börse zeichnet ein anderes Bild. Der ADA-Token notiert nahe seinem Jahrestief, während die Entwickler hinter dem Netzwerk ihr Budget drastisch zusammenstreichen.
Fokus auf Skalierung statt Breite
Input Output Global (IOG) zieht die Zügel an. Die Entwicklungsorganisation hinter Cardano hat ihr Treasury-Portfolio für das laufende Jahr um fast die Hälfte auf 46,8 Millionen Dollar gekürzt. Das verbleibende Kapital fließt primär in das Leios-Upgrade. Dieser Mechanismus soll den Durchsatz der Blockchain massiv erhöhen. Das erklärte Ziel formuliert IOG deutlich: Das Netzwerk muss von aktuell 800.000 monatlichen Transaktionen auf über 27 Millionen skalieren. Der Testnet-Start ist für Juni angesetzt.
Parallel dazu wagt das Projekt einen strategischen Schwenk. Ein neuer Vorschlag namens „Pogun“ positioniert Cardano als Kredit- und Rendite-Schicht für Bitcoin. Die Entwickler wollen das brachliegende Kapital der weltgrößten Kryptowährung in ihr eigenes DeFi-Ökosystem ziehen. Flankierend bereitet das Team den Van Rossem Hard Fork für Ende Juni vor. Ein kürzlich entdecktes Speicherproblem beim Testen der neuen Protokollversion soll bis dahin behoben sein.
Am Kryptomarkt spiegelt sich dieser technische Fortschritt bislang nicht wider. ADA handelt aktuell bei 0,25 US-Dollar und hat seit Jahresbeginn rund 30 Prozent an Wert verloren. Damit bewegt sich der Token knapp über seinem 52-Wochen-Tief.
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Großinvestoren nutzen diese Schwächephase offenbar aus. Laut On-Chain-Daten haben große Wallets im vergangenen Halbjahr massiv Token akkumuliert. Das Open Interest in ADA-Derivaten kletterte jüngst auf 435 Millionen Dollar — ein Indiz, dass sich Trader für kommende Ereignisse in Stellung bringen.
Warten auf die SEC
Auf regulatorischer Seite baut sich indes Druck auf. Nach dem Start der CME-Terminkontrakte läuft eine obligatorische Frist der US-Börsenaufsicht SEC. Das frühestmögliche Fenster für eine Spot-ETF-Zulassung öffnet sich folglich Anfang August. Derzeit liegen vier Anträge großer Emittenten wie Grayscale und VanEck bei der Behörde.
Für Cardano bündeln sich die Ereignisse im zweiten Halbjahr. Fällt der Startschuss für das Leios-Testnet und den Van Rossem Hard Fork wie geplant im Juni, liefert das Netzwerk die technische Basis für den Bitcoin-Vorstoß. Die Entscheidungen der SEC ab August werden dann den Takt für die institutionelle Akzeptanz vorgeben.
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