Cardano: USDCx und LayerZero

Cardano startet den USDC-gestützten Stablecoin USDCx und integriert das Cross-Chain-Protokoll LayerZero, um die Liquidität und Vernetzung seines DeFi-Ökosystems deutlich zu erhöhen.

Kurz zusammengefasst:
  • USDCx-Start bis Ende Februar geplant
  • LayerZero verbindet Cardano mit 140+ Netzwerken
  • Stablecoin-Liquidität auf Cardano bisher gering
  • Aktienkurs ADA trotz Entwicklung verhalten

Cardano setzt gleich an zwei Stellen an, die dem Netzwerk bisher oft im Weg standen: Stablecoin-Liquidität und Verbindungen zu anderen Blockchains. Bis Ende Februar soll mit USDCx ein USDC-gestützter Stablecoin starten. Parallel integriert Cardano das Cross-Chain-Protokoll LayerZero und öffnet sich damit für direkte Verbindungen zu mehr als 140 Ökosystemen.

Wird das reichen, um Cardanos DeFi-Angebot spürbar attraktiver zu machen?

Cardano

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  • USDCx-Start: angekündigt bis Ende Februar
  • Deckung: 1:1 durch USDC über Circles xReserve-Infrastruktur
  • Cross-Chain: LayerZero-Anbindung an über 140 Netzwerke (u.a. Ethereum, Solana, Base, Arbitrum, BNB Chain)
  • Stablecoin-Basis heute: laut zitierten DeFiLlama-Daten unter 40 Mio. US-Dollar auf Cardano

USDCx soll die Liquiditätslücke schließen

Am 15. Februar bestätigte Philip DiSaro, CEO der Smart-Contract-Entwicklungsfirma Anastasia Labs, dass USDCx vor Monatsende auf Cardano live gehen soll. Der Stablecoin ist in US-Dollar denominiert und laut DiSaro 1:1 durch USDC gedeckt, das über Circles xReserve gehalten wird.

Für Privatanwender soll sich USDCx wie „normales“ USDC anfühlen: Transaktionen in dApps sollen nahtlos funktionieren. Der entscheidende Unterschied liegt beim Einlösen: Während institutionelle Partner USDC über Circle direkt gegen US-Dollar zurücktauschen können, gilt das laut DiSaro nicht für Retail- oder DeFi-Nutzer.

DiSaro betonte zudem, dass sich USDCx in einer einzigen Transaktion zu jeder Chain bridgen lasse, die Circles CCTP unterstützt.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Cardanos Stablecoin-Angebot blieb bislang vergleichsweise klein. In den Berichten wird unter Berufung auf DeFiLlama von weniger als 40 Mio. US-Dollar Stablecoin-Supply gesprochen – während konkurrierende Netzwerke wie Ethereum oder Solana auf Milliarden kommen. Frühere Versuche, die Liquidität in Cardanos DeFi-Ökosystem anzuschieben, fanden demnach nur begrenzt Anklang.

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LayerZero bringt Cardano in 140 Ökosysteme

Parallel dazu geht Cardano eine Partnerschaft mit LayerZero ein. Ziel: die bisher größte Ausweitung der Cross-Chain-Konnektivität im Netzwerk. Über LayerZero soll Cardano direkt mit mehr als 140 Blockchain-Ökosystemen verbunden werden, darunter Ethereum, Solana, Base, Arbitrum und die BNB Chain.

LayerZero soll eine „trustless“ und erlaubnisfreie Kommunikation zwischen Chains ermöglichen. Assets und Daten können damit zwischen Netzwerken fließen, ohne dass zentrale Verwahrer nötig sind. Für Entwickler bedeutet das vor allem: Zugang zu Liquiditätspools und Nutzergruppen anderer Ökosysteme, ohne die eigenen Sicherheits- und Dezentralisierungsstandards aufzugeben.

Laut Essential Cardano eröffnet die Zusammenarbeit zudem den Zugang zu Stablecoin-Liquidität und tokenisierten Real-World-Assets aus den verbundenen Netzwerken.

Viel Aktivität, Kurs bleibt verhalten

Die Ankündigungen fallen in eine Phase hoher Entwicklungsaktivität. Laut CoinMarketCap-Daten wurden am 12. Februar 810 Commits über 74 Repositories gemeldet, unter anderem mit Fokus auf den cardano-ibc-incubator (Cross-Chain-Kommunikation) und Verbesserungen am cardano-wallet. Einen Tag später folgten weitere 753 Commits über 76 Repositories, angeführt von Mithril (leichtgewichtiges Node-Syncing) und ouroboros-network (Peer-to-Peer-Kommunikation).

Am Markt blieb die Reaktion dennoch vorsichtig. In den Berichten heißt es, ADA sei im vergangenen Monat um mehr als 25% auf Mehrjahrestiefs gefallen und habe sich anschließend nur teilweise erholt. Als Gründe werden das breite Kryptomarkt-Umfeld und anhaltende Zweifel genannt, ob Cardano in einem zunehmend umkämpften Markt tatsächlich Marktanteile gewinnt.

In den nächsten Wochen dürfte sich zeigen, ob der USDCx-Start bis Ende Februar und die LayerZero-Anbindung die erhofften Effekte liefern – vor allem dann, wenn Entwickler die neuen Brücken aktiv nutzen und dadurch mehr Stablecoin-Liquidität sowie Cross-Chain-Anwendungen ins Cardano-Ökosystem kommen.

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