Cardano: Wende durch ETF?

Franklin Templeton nimmt ADA in seinen Krypto-ETF auf, während Cardano sich von technischen Netzwerkproblemen erholt. Der Kurs zeigt trotz positiver Nachrichten weiterhin Schwäche.

Kurz zusammengefasst:
  • Aufnahme in Franklin Templeton ETF ab Dezember
  • Technischer Netzwerkausfall durch Chain Partition
  • Kursnotierung deutlich unter 50-Tage-Durchschnitt
  • Sprunghaft gestiegenes Handelsvolumen

Die Nerven der Cardano-Anleger wurden in dieser Woche auf eine harte Probe gestellt. Ein technischer Ausfall im Netzwerk sorgte kurzzeitig für Panikverkäufe und drückte massiv auf die Stimmung, während Kritiker bereits das Ende der Blockchain heraufbeschworen. Doch nun wendet sich das Blatt dramatisch: Ausgerechnet ein Finanzgigant der Wall Street liefert ein unerwartetes Vertrauensvotum. Startet jetzt die große Aufholjagd oder bleiben die Bären am Drücker?

Ritterschlag durch Franklin Templeton

Mitten in die Unsicherheit platzt eine Nachricht, die das Potenzial hat, die Spielregeln für Cardano neu zu definieren. Der Vermögensverwalter Franklin Templeton hat bestätigt, ADA offiziell in seinen „Franklin Crypto Index ETF“ aufzunehmen. Ab dem 1. Dezember 2025 wird die Kryptowährung Teil dieses regulierten Portfolios sein – ein Schritt, der bislang primär Schwergewichten wie Bitcoin und Ethereum vorbehalten war.

Dieser Schritt ist mehr als nur symbolisch. Er signalisiert, dass traditionelle Finanzinstitute ADA als „investierbare“ Anlageklasse einstufen, was ab kommender Woche zu passiven Kapitalzuflüssen führen dürfte. Für Anleger ist dies ein klares Indiz dafür, dass die langfristige institutionelle Akzeptanz trotz kurzfristiger Turbulenzen intakt ist.

Schrecksekunde: Das Netzwerk-Chaos

Dass der Kurs aktuell unter Druck steht, hat jedoch einen handfesten Grund. Zwischen dem 20. und 22. November erlebte das Mainnet eine sogenannte „Chain Partition“ – eine Spaltung des Netzwerks. Auslöser war ein Fehler in der Transaktionsverarbeitung, der Berichten zufolge durch ein Experiment mit KI-generiertem Code provoziert wurde.

Zwar konnten die Entwicklerteams das Problem innerhalb von 14 Stunden beheben, ohne dass Nutzergelder verloren gingen, doch der Vorfall hinterließ Spuren. Die kurzzeitige Unsicherheit (FUD) lastet noch immer auf dem Kurs, auch wenn Analysten die schnelle und transparente Lösung als Beweis für die Reife des Ökosystems werten. Um solche Vorfälle künftig zu verhindern, plant Entwickler IOG bereits das Protokoll-Upgrade „Ouroboros Phalanx“ zur Erhöhung der Sicherheit.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?

Charttechnik: Bären dominieren vorerst

Trotz der positiven ETF-News spiegelt der Chart die jüngste Verunsicherung wider. Mit einem aktuellen Kurs von rund 0,43 US-Dollar notiert der Coin deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,57 US-Dollar, was den kurzfristigen Abwärtstrend technisch bestätigt.

Das Handelsvolumen ist jedoch sprunghaft auf über 600 Millionen US-Dollar angestiegen. Dies deutet darauf hin, dass der Markt derzeit versucht, einen fairen Preis zwischen dem technischen „Schluckauf“ und der langfristigen ETF-Fantasie zu finden.

Fazit

Cardano beendet den November in einer Zone extremer Spannung. Während der technische Fehler Zweifel säte, könnte die Aufnahme in den Franklin Templeton ETF am kommenden Montag als Zünder für eine Neubewertung fungieren. Die entscheidende Frage für die nächste Woche lautet: Können die institutionellen Geldflüsse die technischen Sorgen der Privatanleger verdrängen?

Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 29. November liefert die Antwort:

Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Weitere Artikel zu Cardano

Neueste News

Alle News

Cardano Jahresrendite