Cardano: Wichtiger Deal mit Circle

Cardano integriert den Stablecoin USDCx über eine Partnerschaft mit Circle, um die Liquidität im eigenen DeFi-Ökosystem deutlich zu erhöhen.

Kurz zusammengefasst:
  • Strategische Allianz mit Stablecoin-Gigant Circle
  • Integration von USDCx zur Behebung der Liquiditätslücke
  • Potenzial für massive Erhöhung der DeFi-Attraktivität
  • Markt reagiert zunächst verhalten auf Ankündigung

Cardano leidet seit geraumer Zeit unter einem strukturellen Nachteil im Vergleich zur Konkurrenz: mangelnde Liquidität im DeFi-Bereich. Um dieses Problem zu lösen, hat Gründer Charles Hoskinson nun eine strategische Einigung mit dem Stablecoin-Emittenten Circle verkündet. Ziel ist es, den Stablecoin USDCx in das Ökosystem zu integrieren und damit den Anschluss an führende Plattformen wiederherzustellen.

Angriff auf die Liquiditätslücke

Die Partnerschaft zielt auf den Kern der aktuellen Herausforderungen der Blockchain ab. Mit einem Bestand von aktuell nur rund 36,6 Millionen US-Dollar an Stablecoins hinkt Cardano anderen Smart-Contract-Plattformen deutlich hinterher. Durch die Integration erhält das Netzwerk nun direkten Zugang zur Technologie und Infrastruktur von Circle.

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Marktbeobachter sehen darin ein erhebliches Potenzial: Der gesamte USDC-Markt umfasst über 70 Milliarden US-Dollar. Analysten rechnen vor, dass bereits ein Zufluss von nur 0,10 Prozent dieser globalen Liquidität die Stablecoin-Basis auf Cardano verdoppeln würde. Dies könnte die Attraktivität für den dezentralen Finanzhandel massiv steigern.

USDCx statt nativer Prägung

Technisch unterscheidet sich die Lösung von der klassischen Einbindung auf Ethereum-basierten Netzwerken. Cardano erhält keine nativ geprägten USDC, sondern integriert „USDCx“. Dieses Format nutzt das Ende 2025 eingeführte xReserve-System von Circle, das speziell für Blockchains konzipiert wurde, die nicht auf der Ethereum Virtual Machine (EVM) basieren.

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Dabei werden die eigentlichen Reserven als USDC gehalten und in das xReserve-System auf einer Quell-Chain eingezahlt. Über automatisierte Prozesse werden diese Werte dann auf Partner-Chains wie Cardano repräsentiert. Circle hat ähnliche Integrationen bereits bei Netzwerken wie Stacks und Aleo durchgeführt.

Zeitplan und Marktreaktion

Obwohl die Vereinbarung unterzeichnet ist, steht die technische Aktivierung noch aus. In der Entwicklerdokumentation von Circle wird Cardano derzeit noch nicht als unterstützte Chain geführt, was auf ein frühes Stadium der Implementierung hindeutet. Hoskinson zeigte sich jedoch zuversichtlich und betonte, dass die Umsetzung nicht erst in sechs Monaten zu erwarten sei, sondern dank Circles Erfahrung mit anderen Non-EVM-Chains zügig erfolgen könne.

Der Markt reagierte zunächst verhalten auf die Nachricht. Der ADA-Token notiert aktuell bei 0,33 US-Dollar und verlor am Freitag rund 6,65 Prozent an Wert. Der Erfolg der strategischen Neuausrichtung wird nun davon abhängen, wie schnell große dezentrale Anwendungen den neuen Standard implementieren und ob es gelingt, professionelle Market Maker in das Ökosystem zu ziehen.

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