Anleger von Cardano blicken auf eine schwierige Woche zurück, geprägt von Verlusten im Einklang mit dem breiteren Markt für digitale Assets. Doch während der Kurs unter makroökonomischem Druck leidet, treibt das Netzwerk seine Dezentralisierung massiv voran. Die Cardano Foundation hat Hunderte Millionen ADA an die Community delegiert – ein Schritt, der die langfristige Struktur des Projekts stärken soll, auch wenn die momentane Preisentwicklung dies kaum widerspiegelt.
Externe Faktoren belasten
Verantwortlich für den jüngsten Rücksetzer auf rund 0,37 US-Dollar sind primär globale Marktfaktoren. Erneute Zolldrohungen von US-Präsident Trump gegen europäische Staaten und geopolitische Spannungen um Grönland sorgten für eine Flucht aus Risiko-Assets.
Verschärft wurde die Situation durch einen Schock am japanischen Anleihemarkt, wo steigende Renditen die Finanzkonditionen weltweit strafften. Diese Gemengelage führte im gesamten Kryptosektor zu massiven Liquidationen. Allein innerhalb von 24 Stunden wurden Positionen im Wert von über einer Milliarde US-Dollar glattgestellt, wobei Cardano im Wochenvergleich rund 12 Prozent einbüßte.
Governance-Offensive der Foundation
Unbeeindruckt von den Marktturbulenzen forciert die Cardano Foundation die interne Demokratisierung. Am 20. Januar wurde das Delegationsprogramm erheblich ausgeweitet: Weitere 220 Millionen ADA flossen an elf gewählte Community-Vertreter, sogenannte DReps. Damit beläuft sich die gesamte Delegation an die Gemeinschaft nun auf 360 Millionen ADA.
Die Empfänger der Stimmrechte teilen sich in zwei strategische Bereiche auf:
* Adoption: Vertreter wie Snek oder Mehen Finance, die sich auf Community-Engagement und Infrastruktur fokussieren.
* Operations: Akteure wie Pooltool oder Hephaestus, die technische Aspekte wie Node-Performance und Open-Source-Tools vorantreiben.
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Gleichzeitig delegiert die Foundation etwa 171 Millionen ADA an sich selbst, um aktiv an Abstimmungen teilzunehmen, reduziert dabei aber ihre effektive Stimmgewalt netto um rund 43 Millionen ADA zugunsten der Dezentralisierung.
Fundamentaldaten zeigen Wachstum
Ein Blick auf die On-Chain-Metriken offenbart eine Diskrepanz zwischen Kurs und Nutzung. Ein aktueller Forschungsbericht zeigt, dass das im Netzwerk gebundene Kapital (TVL) im Jahresvergleich um fast 90 Prozent auf 1,87 Milliarden US-Dollar geklettert ist. Auch die technische Skalierbarkeit macht Fortschritte: Das Hydra-Sharding-Protokoll, das im zweiten Quartal 2025 vollständig implementiert wurde, ermöglicht nun einen deutlich höheren Transaktionsdurchsatz.
Die kurzfristige Kursentwicklung dürfte weiterhin stark an die globale Risikostimmung gekoppelt bleiben. Mit einer Staking-Quote von über 73 Prozent ist jedoch ein Großteil des Angebots dem direkten Handel entzogen, was den Verkaufsdruck in Abwärtsphasen dämpfen kann. Für das Netzwerk liegt der Fokus nun auf den anstehenden Governance-Abstimmungen, insbesondere zur neuen Verfassung „Constitution v2.4“, um die Ära der Voltaire-Governance vollständig einzuleiten.
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