Carl Zeiss Meditec Aktie: Bis zu 1.000 Stellen gestrichen
Der Medizintechnikkonzern streicht weltweit bis zu 1.000 Stellen und senkt die Jahresprognose nach einem schwachen ersten Halbjahr.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzrückgang im ersten Halbjahr
- Bis zu 1.000 Stellenstreichungen geplant
- Jahresziele nach unten korrigiert
- Analysten bleiben vorsichtig gestimmt
Umsatzrückgang, schwächelnde Kernmärkte, ein Restrukturierungsprogramm: Carl Zeiss Meditec hat ein schwieriges erstes Halbjahr hinter sich — und zieht nun drastische Konsequenzen.
Zahlen unter Druck
Im ersten Halbjahr 2025/26 sank der Umsatz auf 991 Millionen Euro. Das sind 5,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt fiel das Minus mit 2,8 Prozent moderater aus.
Besonders hart traf es die Regionen Americas und APAC. In Amerika brach der Umsatz um 11,1 Prozent auf 247 Millionen Euro ein. Im asiatisch-pazifischen Raum sank er um 10 Prozent auf knapp 398 Millionen Euro. Einzig EMEA wuchs — um 4,8 Prozent auf rund 346 Millionen Euro.
Als Hauptgründe nennt das Unternehmen schwächeres Geschäft mit Intraokularlinsen, ein schwieriges Investitionsumfeld in Nordamerika sowie negative Währungseffekte und geopolitische Unsicherheiten.
Stellenabbau und neue Jahresziele
Der Vorstand hat gehandelt. Weltweit sollen bis zu 1.000 Stellen gestrichen werden. Das Sparprogramm umfasst weitere Effizienzmaßnahmen, um die operative Profitabilität langfristig zu stabilisieren.
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Die Jahresziele hat das Management nach unten angepasst. Für 2025/26 erwartet Carl Zeiss Meditec nun einen Umsatz zwischen 2,15 und 2,20 Milliarden Euro — ein Rückgang von etwa 1 bis 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die bereinigte EBITA-Marge soll zwischen 8 und 10 Prozent liegen.
Analysten bleiben zurückhaltend
Analysten reagieren vorsichtig. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 28,60 Euro, die Spanne reicht von 22,40 bis 32,00 Euro. Die vorherrschende Einschätzung lautet „Hold“ oder „Sector Perform“ — Kaufempfehlungen sind rar.
Ob der Stellenabbau ausreicht, um die schwache Nachfrage in den USA und China zu kompensieren, bleibt offen. Beschleunigtes Wachstum strebt das Unternehmen erst wieder für das nächste Geschäftsjahr an.
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