Die gelben Bagger-Riesen aus Illinois stehen vor einem kostspieligen Problem: Die Zollbelastungen durch die Trump-Administration werden deutlich teurer als erwartet. Was zunächst als kalkulierbare Zusatzkosten geplant war, entwickelt sich zu einem Milliardendebakel für den Baumaschinenkonzern.
Erst vor drei Wochen hatte das Unternehmen die Zollkosten für 2025 auf maximal 1,5 Milliarden Dollar beziffert. Jetzt korrigiert das Management diese Schätzung drastisch nach oben: Bis zu 1,8 Milliarden Dollar könnten die Importabgaben den Konzern in diesem Jahr kosten. Umgerechnet sind das etwa 1,5 Milliarden Euro – eine Summe, die selbst für einen Giganten wie Caterpillar schmerzt.
Drittes Quartal wird besonders bitter
Besonders heftig trifft es das Unternehmen im laufenden Quartal. Hier rechnet der Konzern nun mit Zollkosten zwischen 500 und 600 Millionen Dollar – ebenfalls eine Erhöhung gegenüber der ursprünglichen Prognose von 400 bis 500 Millionen Dollar.
Die Ursache für diese Kostenspirale liegt in den weitreichenden Zöllen der Trump-Regierung, die am 31. Juli verkündet wurden. Sie treffen Importe aus wichtigen Handelspartnern wie Kanada, der EU, Japan und mehreren südostasiatischen Ländern. Für Caterpillar ist das besonders problematisch, da das Unternehmen kritische Bauteile wie Sensoren importiert.
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Firmenchef Joe Creed hatte zwar angekündigt, die negativen Auswirkungen durch verschiedene Maßnahmen abfedern zu wollen. Konkrete Details zu diesen Schritten blieben jedoch bislang aus. Die höheren Kosten werden die bereinigte operative Gewinnmarge des Konzerns Richtung Untergrenze der Zielspanne drücken.
Überraschung aus Down Under
Während die Zollsorgen die Schlagzeilen dominieren, sorgt eine andere Meldung für Aufsehen: Caterpillar soll ein Übernahmeangebot für das australische Bergbausoftware-Unternehmen RPMGlobal Holdings eingereicht haben. Die Australier stoppten daraufhin den Handel ihrer Aktien und verwiesen auf einen „indikativen Vorschlag einer dritten Partei“.
RPMGlobal brachte es zuletzt auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet 544 Millionen Dollar. Die Aktie war bereits zuvor um 17 Prozent gestiegen, nachdem das Unternehmen starke Jahreszahlen vorgelegt hatte.
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