CATL Aktie: Doppelter Vorstoß
CATL nimmt 4,3 Milliarden Euro auf und sichert sich einen Großauftrag für Natrium-Ionen-Batterien. Die neue Technologie steht vor der Serienreife.

Kurz zusammengefasst
- 4,3 Milliarden Euro Kapitalerhöhung
- Ausbau internationaler Produktionskapazitäten
- Großauftrag über Natrium-Ionen-Batterien
- Serienstart für neue Technologie geplant
Heute präsentiert sich CATL gleich mit zwei gewichtigen Neuigkeiten: einem milliardenschweren Kapitalzufluss und einem Vertrag, der die Marktreife einer völlig neuen Batterietechnologie belegt.
4,3 Milliarden Euro frisches Kapital
Gut ein Jahr nach dem Börsengang in Hongkong hat CATL erneut den Kapitalmarkt angezapft. Über die Ausgabe von 62,4 Millionen neuer H-Aktien zu einem Preis von 628,20 Hongkong-Dollar je Anteilsschein — einem Abschlag von sieben Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs — flossen netto rund 39,1 Milliarden Hongkong-Dollar in die Kasse. Umgerechnet entspricht das knapp 4,3 Milliarden Euro.
Die Kapitalverwässerung hält sich mit 1,4 Prozent in Grenzen. Gleichzeitig steigt der Streubesitzanteil der H-Aktien von 3,42 auf 4,72 Prozent — ein kleiner, aber für internationale Investoren willkommener Schritt in Richtung mehr Handelsliquidität.
Die Mittel sollen in den Ausbau internationaler Produktionskapazitäten, die Lieferkettenentwicklung sowie Forschung und Entwicklung fließen. Bereits beim Hongkonger Börsengang 2025 hatte das Unternehmen auf diesem Weg rund 4,1 Milliarden Euro eingesammelt. Das globale Expansionstempo bleibt damit hoch.
Natrium-Ionen auf dem Sprung zur Serienreife
Parallel dazu gibt es einen technologischen Meilenstein zu vermelden. CATL hat mit Beijing HyperStrong Technology einen Liefervertrag über 60 Gigawattstunden Natrium-Ionen-Batterien über drei Jahre abgeschlossen. Das Volumen ist beachtlich — und das Signal dahinter noch mehr.
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Die Naxtra-Natrium-Ionen-Batterie hatte CATL erst im April 2025 auf seinem Tech Day vorgestellt. Nun, ein Jahr später, steht ein konkreter Großauftrag im Raum, und das Unternehmen erklärt, die Produktionshürden für diese Technologie überwunden zu haben. Der Serienstart ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Natrium-Ionen-Batterien gelten als kostengünstigere Alternative zu Lithium-Ionen-Varianten, da sie auf den global besser verfügbaren Rohstoff Natrium setzen. Ein 60-Gigawattstunden-Vertrag liefert nun den ersten handfesten Beweis, dass die Technologie den Sprung vom Labor in die Massenproduktion schafft. Citi bewertet die Aktie weiterhin mit „Buy“ und hebt dabei ausdrücklich die Forschungsstärke und technologischen Vorteile des Unternehmens hervor.
Zusammen zeichnen beide Meldungen das Bild eines Unternehmens, das seinen Wachstumskurs mit frischem Kapital unterlegt und gleichzeitig zeigt, dass die nächste Batteriegeneration keine Zukunftsmusik mehr ist.
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