Der weltgrößte Batteriehersteller CATL legt heute seine mit Spannung erwarteten Jahreszahlen für 2025 vor. Während Konkurrenten wie BYD mit schwächelnder Nachfrage kämpfen, prognostizieren Analysten für CATL einen kräftigen Umsatzsprung im Schlussquartal. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem lukrative Aufträge aus dem Bereich der Energiespeicher und der Infrastruktur für KI-Rechenzentren.
Ausbau der Marktführerschaft
Der Vorstand kommt am heutigen Montag zusammen, um neben den Jahresergebnissen auch über eine mögliche Schlussdividende abzustimmen. Die Vorzeichen stehen gut: Experten rechnen für das vierte Quartal mit einem Umsatzplus von rund 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An der Börse zeigt sich das Papier im Vorfeld unaufgeregt. Mit einem aktuellen Kurs von 357,50 CNY notiert die Aktie nahezu exakt auf ihrer 50-Tage-Linie, was die abwartende Haltung der Marktteilnehmer vor der endgültigen Veröffentlichung unterstreicht.
Diese solide Ausgangslage stützt sich auf eine wachsende Dominanz im operativen Geschäft. Mit einem globalen Marktanteil von über 39 Prozent im Jahr 2025 baute CATL seinen Vorsprung deutlich aus und ist derzeit der einzige Anbieter, der weltweit mehr als ein Drittel des Marktes kontrolliert.
Strategische Partnerschaften und neue Technologien
Abseits der reinen Finanzkennzahlen treibt das Unternehmen seine strategische Ausrichtung voran. Ende Februar besiegelte der Konzern eine erweiterte Partnerschaft mit BMW. Im Kern geht es dabei um den Datenaustausch für den ab 2027 verpflichtenden EU-Batteriepass sowie die Lieferung von Rundzellen für die kommende Fahrzeuggeneration des Autobauers.
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Gleichzeitig diversifiziert CATL seine Technologiebasis. Gemeinsam mit Changan startete kürzlich die Massenproduktion des ersten Pkw mit Natrium-Ionen-Batterie. Diese alternative Zellchemie punktet gegenüber klassischen Lithium-Ionen-Akkus besonders durch eine höhere Zuverlässigkeit bei extremer Kälte und mehr Sicherheit bei sehr schnellen Ladezyklen. Um die Praxistauglichkeit zu erhöhen, baut das Unternehmen zudem sein Netz an Batterie-Wechselstationen massiv aus und hat das Ausbauziel für 2026 auf über 3.000 Stationen angehoben.
Rohstoffrisiken im Blick behalten
Doch wie widerstandsfähig ist das Geschäftsmodell angesichts neuer Beschaffungsrisiken? Ein Ende Februar verhängter Exportstopp für Roh-Lithium in Simbabwe könnte Schätzungen zufolge rund sieben Prozent des weltweiten Angebots für 2026 vom Markt nehmen. Die Börsen reagierten prompt mit steigenden Preisen für Lithiumcarbonat-Futures. Diese Schwankungen auf der Rohstoffseite dürften die Inputkosten in den kommenden Monaten spürbar erhöhen und die Margen von Zellherstellern wie CATL belasten.
Die für heute angekündigte Veröffentlichung der geprüften Geschäftszahlen wird konkrete Fakten zur tatsächlichen Profitabilität unter diesen Marktbedingungen liefern. Zusammen mit der Abstimmung über die Jahresdividende bilden diese Daten die Grundlage für die weitere fundamentale Bewertung der Aktie in den kommenden Wochen.
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