Centerra Gold hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem starken Schlussquartal abgeschlossen und dabei die eigenen Produktionsziele übertroffen. Neben Gewinnen über den Markterwartungen meldet das Unternehmen einen deutlichen Zuwachs bei den Gold- und Kupferreserven. Reicht dieser operative Schub aus, um die langfristige Wachstumsstrategie zu untermauern?
Starke Ertragslage zum Jahresende
Gestern veröffentlichte das Unternehmen einen bereinigten Nettogewinn von 0,41 US-Dollar pro Aktie für das vierte Quartal. Damit übertraf Centerra Gold die Schätzungen der Analysten, die im Vorfeld mit einem Ergebnis zwischen 0,31 und 0,36 US-Dollar gerechnet hatten. Der bilanzielle Reingewinn lag mit 192,8 Millionen US-Dollar deutlich höher, was primär aus einer Wertaufholung in Höhe von 338,3 Millionen US-Dollar für die Projekte Goldfield und Kemess resultierte.
Für das Gesamtjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen operativen Cashflow von 348,6 Millionen US-Dollar sowie einen freien Cashflow von 95 Millionen US-Dollar. Die Bilanz zum Jahresende zeigt eine solide Liquiditätsposition: Neben Barmitteln von 528,9 Millionen US-Dollar verfügt Centerra über eine Gesamtliquidität von rund 929 Millionen US-Dollar.
Reserven deutlich ausgeweitet
Operativ überzeugten die Ergebnisse auf breiter Front. Die Goldproduktion belief sich im Gesamtjahr auf 275.316 Unzen und lag damit über dem Mittelwert der ausgegebenen Prognose. Die Kupferproduktion erreichte 50,5 Millionen Pfund. Auch die Kostenkontrolle griff: Die nachhaltigen Gesamtkosten (AISC) lagen mit 1.614 US-Dollar pro Unze unterhalb der ursprünglich geplanten Spanne.
Gleichzeitig gab das Management ein umfangreiches Update zu den langfristigen Vermögenswerten bekannt. Die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Goldreserven stiegen um 58 Prozent auf 5,5 Millionen Unzen. Bei den Kupferreserven verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 49 Prozent auf nun 1,7 Milliarden Pfund. Diese Ausweitung bildet die Basis für die Wachstumsstrategie der Projekte Mount Milligan, Kemess und Goldfield, die aus eigenen Mitteln finanziert werden sollen.
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Strategische Investitionen und Dividende
Neben der Entwicklung eigener Minen sicherte sich Centerra Gold durch eine Investition von 5,7 Millionen kanadischen Dollar weiterhin einen Anteil von rund 9,9 Prozent am Explorationsunternehmen Thesis Gold. Damit übte das Unternehmen seine Bezugsrechte im Rahmen einer Privatplatzierung aus, an der sich auch AngloGold Ashanti beteiligte.
Für Aktionäre gibt es zudem eine direkte Kapitalrückgabe. Der Verwaltungsrat deklarierte eine Quartalsdividende von 0,07 kanadischen Dollar pro Aktie. Diese wird am 26. März an alle Aktionäre ausgezahlt, die zum Stichtag am 12. März Anteile halten. Bereits im vergangenen Jahr kaufte das Unternehmen zudem 11,5 Millionen eigene Aktien für insgesamt 93,7 Millionen US-Dollar zurück.
Mit dem massiven Zuwachs der Reserven und der stabilen Cashflow-Generierung hat Centerra Gold die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Der Fokus liegt nun auf der planmäßigen Umsetzung der Projekte in der Pipeline, um das Produktionsniveau langfristig zu halten oder auszubauen.
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