Cherry Aktie: DH&S-Segment mit 33,5% EBITDA-Marge
Cherry SE treibt Sanierung voran: Umsatzrückgang, aber verbesserte Marge und neuer Vorstandszuschnitt sollen die Trendwende bis 2027 bringen.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz sinkt auf 20,8 Millionen Euro
- EBITDA-Marge verbessert sich deutlich
- COO Dr. Udo Streller verlässt das Unternehmen
- Fokus auf Kerngeschäft durch Verkauf einer Sparte
Weniger Umsatz, aber mehr Effizienz – Cherry SE steckt mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Während das Programm „Project Blossom“ die Kosten drückt, ordnet das Unternehmen seine Führungsspitze neu. Für Anleger bleibt die Lage bei einem Jahresminus von fast 50 Prozent angespannt.
Profitabilität trotz Umsatzrückgang
Im ersten Quartal 2026 erwirtschaftete Cherry einen Umsatz von 20,8 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 25,3 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich parallel dazu auf minus 2,9 Prozent.
Der operative Cashflow drehte mit 1,3 Millionen Euro ins Plus. Im Vorjahr stand hier noch ein deutliches Defizit. Das Management führt diese Entwicklung auf die Fortschritte beim laufenden Transformationsprogramm zurück.
Besonders die Sparte Digital Health & Safety überzeugte. Der Umsatz stieg dort auf 5,2 Millionen Euro. Mit einer Marge von 33,5 Prozent lieferte das Segment einen starken Ergebnisbeitrag.
Der angekündigte Verkaufsprozess für diesen Bereich läuft laut Unternehmensangaben planmäßig. Cherry will sich künftig stärker auf seine Kernbereiche fokussieren. Das Ziel ist eine schlankere Aufstellung.
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Umbau im Vorstand
Operative Veränderungen stehen auch an der Spitze an. Dr. Udo Streller verlässt das Unternehmen Ende Juni 2026. Sein Vertrag als Chief Operating Officer läuft aus.
CEO Rogier Volmer übernimmt künftig das Marketing und Produktmanagement. CFO Jurjen Jongma leitet zusätzlich die globalen Lieferketten. Diese Bündelung soll die Entscheidungswege während der Sanierung verkürzen.
Die Aktie verlor am Freitag knapp vier Prozent und notiert bei 0,46 Euro. Damit liegt das Papier weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 1,02 Euro. Das Management hält am Ziel der operativen Profitabilität ab dem Jahr 2027 fest.
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