Coca-Cola markiert neue Höchststände – und das gleich mehrfach. Die Aktie kletterte auf 80,43 US-Dollar, getrieben von einer Kombination aus 64 Jahren ununterbrochener Dividendenerhöhungen, einem bevorstehenden CEO-Wechsel und soliden Quartalszahlen. Seit Jahresbeginn legte der Getränkegigant bereits über 16 Prozent zu.
64. Dividendenerhöhung in Folge
Der Verwaltungsrat hat die vierteljährliche Dividende um rund vier Prozent von 0,51 auf 0,53 US-Dollar je Aktie angehoben. Das summiert sich auf 2,12 US-Dollar pro Jahr. Aktionäre, die am 13. März eingetragen sind, erhalten die erste Zahlung zum neuen Satz am 1. April.
Mit dieser Erhöhung baut Coca-Cola seine Serie auf 64 aufeinanderfolgende Jahre aus – der Status als Dividend King bleibt damit gefestigt. Im Geschäftsjahr 2025 schüttete das Unternehmen 8,8 Milliarden US-Dollar an Dividenden aus und betreibt parallel ein laufendes Aktienrückkaufprogramm.
Führungswechsel im März
Ende März übernimmt Henrique Braun das Ruder als neuer CEO. Der bisherige Chief Operating Officer löst James Quincey ab, der künftig als Executive Chairman fungiert. Braun kündigte auf der Analystenkonferenz zum vierten Quartal schnellere Produkteinführungen, eine engere Verzahnung von Marketing am Point of Sale und eine fortgesetzte Digitalisierung der Vertriebsstrukturen an.
Quartalszahlen mit gemischten Signalen
Das vierte Quartal 2025 brachte einen Gewinn je Aktie von 0,58 US-Dollar – knapp über den erwarteten 0,56 US-Dollar. Allerdings verfehlte Coca-Cola erstmals seit fünf Jahren die Umsatzschätzungen der Wall Street.
Für 2026 peilt das Management ein organisches Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent und einen Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie um sieben bis acht Prozent an. Die geplanten Investitionen belaufen sich auf 2,2 Milliarden US-Dollar.
Analysten reagierten optimistisch: UBS hob das Kursziel von 82 auf 87 US-Dollar an, TD Cowen von 80 auf 85 US-Dollar, Bank of America von 85 auf 88 US-Dollar.
Preisdruck im Blick
Zwischen 2020 und 2025 verdoppelten sich die durchschnittlichen Limonadenpreise in den USA nahezu. Coca-Colas operative Marge kletterte im selben Zeitraum von 24 auf 32 Prozent. Doch das Volumenwachstum stagniert, während Konkurrent PepsiCo Preissenkungen von etwa 15 Prozent ankündigte.
Coca-Cola kontert mit Premium-Marken wie der Fairlife-Milchlinie und kleineren, erschwinglicheren Packungsgrößen. Ob diese Strategie ausreicht, um in einem preissensiblen Umfeld Volumen und Margen zu verteidigen, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. Unter Brauns Führung steht das Unternehmen vor der Aufgabe, Aktionärsrenditen mit Investitionen in Innovation und Formatvielfalt in Einklang zu bringen.
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