Coca-Cola Aktie: Strategische Anpassungen im Fokus
Coca-Cola stärkt Franchise-Modell in Indien, kündigt Aufsichtsratswechsel an und optimiert Wassernutzung in Afrika. Wie entwickelt sich die Aktie?

Kurz zusammengefasst
- Übernahme indischer Abfüllanlage genehmigt
- Neue Aufsichtsratsmitglieder vorgeschlagen
- Wassereffizienz-Projekt in Uganda
- Aktie mit solidem Jahresplus
Übernahme in Indien abgesegnet
Die indische Wettbewerbsbehörde CCI hat grünes Licht für die Übernahme einer Coca-Cola-Abfüllanlage in Nord-Gujarat und Diu durch Kandhari Global Beverages gegeben. Der Getränkeriese setzt damit seine Strategie fort, sich von eigenen Abfüllkapazitäten zu trennen und auf ein Franchise-Modell zu setzen. Kandhari, bereits Partner in Rajasthan, übernimmt die Anlage von Coca-Colas indischer Tochter HCCBPL – inklusive Produktion, Verpackung und Vertrieb der Getränke in der Region.
Wechsel im Aufsichtsrat von Coca-Cola HBC
Bei der Coca-Cola HBC AG stehen Veränderungen an: Auf der Hauptversammlung am 23. Mai sollen zwei neue nicht-geschäftsführende Direktoren gewählt werden. Die erfahrenen Finanzexperten Stavros Pantzaris und Pantelis Lekkas sollen die Nachfolge von zwei ausscheidenden Mitgliedern antreten. Zudem steht die Bestätigung der bereits angekündigten Dividende auf der Tagesordnung, die Ende Juni an Aktionäre ausgezahlt werden soll, die Ende Mai im Aktienregister stehen.
Uganda: Kampf um Wassereffizienz
In Uganda arbeitet die lokale Coca-Cola-Abfülltochter CCBU intensiv an der Reduzierung ihres Wasserverbrauchs. Durch kontinuierliche Datenerfassung und optimierte Produktionsmethoden will das Unternehmen seine Wasserbilanz verbessern – Teil einer größeren Initiative von Coca-Cola und seinen afrikanischen Partnern zur Lösung von Wasserproblemen.
Die Aktie notiert aktuell bei 64,73 Euro und zeigt mit einem Plus von 7,35% seit Jahresbeginn eine stabile Performance. Dennoch bleibt sie 6,2% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 69,01 Euro.
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