Die erste Handelswoche des Jahres 2026 endet für Coca-Cola mit einem Dämpfer. Während der breite Markt Gewinne verzeichnete, koppelte sich der Getränkegigant von der positiven Stimmung ab und rutschte ins Minus. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht ein bestätigter Stellenabbau im Hauptquartier, der Fragen zur kurzfristigen Strategie und Kosteneffizienz aufwirft.
Stellenabbau in Atlanta
Das Unternehmen bestätigte am Freitag, dass am Hauptsitz in Atlanta gezielt Personal abgebaut wird. Betroffen sind etwa 75 Positionen, was rund 2,5 Prozent der dortigen Belegschaft entspricht. Diese Maßnahmen kommen für Marktbeobachter nicht völlig überraschend, sondern sind Teil einer umfassenderen Reorganisation, die bereits im Oktober 2025 angekündigt wurde. Die Umsetzung soll schrittweise erfolgen und bis zum 28. Februar 2026 abgeschlossen sein.
An der Börse sorgte die Nachricht dennoch für Verstimmung. Der Kurs fiel am Freitag um 1,39 Prozent auf 69,12 US-Dollar. Damit entwickelte sich die Aktie gegen den Trend des Gesamtmarktes, da Indizes wie der S&P 500 zeitgleich zulegten. Investoren reagieren zu Beginn des neuen Jahres sensibel auf operative Einschnitte, auch wenn diese langfristig die Effizienz steigern sollen.
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Fundamentale Stärke als Gegenpol
Trotz der aktuellen Kursverluste nutzen institutionelle Investoren die Konsolidierung offenbar zum Einstieg. Jüngste Meldungen zeigen, dass Vermögensverwalter wie SteelPeak Wealth ihre Positionen zuletzt um über 12 Prozent ausgebaut haben. Ein wesentlicher Grund für dieses Vertrauen dürfte die operative Performance im Vergleich zur Konkurrenz sein: Im dritten Quartal 2025 wuchs Coca-Cola organisch um 6 Prozent und hängte damit den Rivalen PepsiCo, der lediglich auf 1,3 Prozent kam, deutlich ab.
Zusätzlich stützt der Status als „Dividendenkönig“ den Kurs. Mit einer aktuellen Dividendenrendite von rund 2,9 Prozent liegt die Ausschüttung deutlich über dem Durchschnitt des S&P 500 von 1,1 Prozent. Dies macht den Titel insbesondere für einkommensorientierte Anleger attraktiv, die in unsicheren Marktphasen defensive Qualitäten suchen.
Analysten sehen Aufwärtspotenzial
Der Fokus richtet sich nun auf die kommenden Quartalszahlen und die Frage, ob die Verschlankung der Struktur tatsächlich zu besseren operativen Margen führt. Analysten bewerten die Aussichten trotz des Rücksetzers positiv: Das durchschnittliche Kursziel der großen Finanzinstitute liegt bei 79,61 US-Dollar. Sollte das Management die Effizienzmaßnahmen erfolgreich umsetzen, bietet das aktuelle Niveau laut Expertenmeinung ein Aufwärtspotenzial von rund 15 Prozent.
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