Coca-Cola: Strategische Wende mit Risiken

Coca-Cola verkauft Nigeria-Geschäft und schließt US-Lager, während gleichzeitig Milliarden in Wachstumsmärkte fließen. Der Konzern setzt auf Partnerschaften statt eigener Produktion.

Kurz zusammengefasst:
  • Verkauf von Chivita|Hollandia in Nigeria
  • Milliardeninvestitionen in Schwellenländer
  • Schließung US-Distributionszentrum nach 70 Jahren
  • Fokus auf Lizenzgeschäfte und Effizienzsteigerung

Coca-Cola schreibt Globalisierung neu – aber zu welchem Preis? Der Getränkeriese verkauft sein Nigeria-Geschäft und schließt US-Lager, während gleichzeitig Milliardeninvestitionen angekündigt werden. Hinter den scheinbar widersprüchlichen Schritten steckt ein radikaler Strategiewechsel.

Asset-Light als neue Formel

Der Verkauf von Chivita|Hollandia in Nigeria markiert einen Wendepunkt. Coca-Cola trennt sich von einem profitablen Lebensmittel- und Getränkeunternehmen, um sich auf seine Kernmarken zu konzentrieren. Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Parallel plant das Unternehmen eine Milliardeninvestition in den nigerianischen Markt.

Coca-Cola

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"Dieser scheinbare Widerspruch ist strategische Logik", analysieren Marktbeobachter. Coca-Cola setzt künftig auf Lizenzgeschäfte und Partnerschaften statt eigener Produktionsstätten. Das senkt die Kapitalbindung – und soll die Margen verbessern.

USA: Rationalisierung statt Expansion

Während in Schwellenländern umgebaut wird, zeigt sich in den USA ein anderes Bild: Die Schließung des Distributionszentrums in Salinas nach 70 Jahren ist Teil eines größeren Trends. Coca-Cola konsolidiert seine Logistik in reifen Märkten, um Kosten zu drücken.

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81 Mitarbeiter sind betroffen, die meisten dürfen nach San Jose wechseln. Doch die Botschaft ist klar: In stagnierenden Märkten zählt jeder Cent. Die gestiegenen Logistikkosten zwingen selbst Branchenriesen zum Sparkurs.

Die große Wette

Coca-Colas neue Strategie ist eine Wette auf zwei Pferde:

  • In Wachstumsmärkten setzt man auf skalierbare Marken statt teurer Infrastruktur
  • In etablierten Märkten wird die Effizienz maximiert

Doch der Übergang birgt Risiken. Werden die lokalen Partner in Afrika die Marke ebenso stark vertreten wie eigene Tochtergesellschaften? Und können die Einsparungen in den USA den Umsatzrückgang in Schwellenländern kompensieren? Die nächsten Quartalszahlen werden erste Antworten liefern.

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