Coeur Mining Aktie: Gericht gibt grünes Licht

Die Fusion von Coeur Mining und New Gold erhält die gerichtliche Zustimmung, doch die Aktie verliert im Zuge eines branchenweiten Ausverkaufs deutlich an Wert.

Kurz zusammengefasst:
  • Gericht bestätigt Übernahmeplan mit großer Aktionärsmehrheit
  • Aktie stürzt trotz Fortschritt um über 16 Prozent ab
  • Fusion soll bedeutenden Edelmetallproduzenten schaffen
  • Institutionelle Anleger halten weiterhin große Position

Coeur Mining hat am Freitag eine entscheidende juristische Hürde für die New Gold-Übernahme genommen. Der Supreme Court von British Columbia genehmigte den Plan – fast 99 Prozent der New Gold-Aktionäre hatten bereits zugestimmt. Doch während die Fusion Gestalt annimmt, geriet die Aktie in den Sog eines branchenweiten Ausverkaufs.

Details zur Übernahme

Nach der gerichtlichen Freigabe rückt der Zusammenschluss in greifbare Nähe. New Gold-Aktionäre erhalten für jede gehaltene Aktie 0,4959 Coeur Mining-Papiere. Nach Vollzug werden bestehende Coeur-Anteilseigner rund 62 Prozent des fusionierten Unternehmens halten, New Gold-Aktionäre die restlichen 38 Prozent.

Coeur Mining

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Die kombinierte Gesellschaft soll zu einem bedeutenden Player im Edelmetallsektor werden. Das Management kalkuliert für 2026 mit einem EBITDA von 3 Milliarden US-Dollar. Allerdings fehlt noch eine wichtige Genehmigung: Die Transaktion steht weiterhin unter dem Vorbehalt des kanadischen Investment Canada Act. Der Abschluss wird für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet.

Kursrutsch trotz Fortschritt

Der positive M&A-Meilenstein konnte den Kursverfall am Freitag nicht verhindern. Die Aktie verlor über 16 Prozent. Ursache war ein sektorweiter Abverkauf bei Edelmetallwerten, ausgelöst durch die Nominierung von Kevin Warsh als nächsten Fed-Chef durch Präsident Trump am 30. Januar. Gold- und Silberpreise gerieten unter Druck, Minentitel folgten.

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Auf Wochensicht summiert sich das Minus auf mehr als 21 Prozent. Seit Jahresbeginn steht die Aktie dennoch im Plus.

Institutionelle Anleger bleiben an Bord

Trotz der Volatilität signalisiert The Vanguard Group mit einem gemeldeten Anteil von 9,06 Prozent – über 58 Millionen Aktien – anhaltendes institutionelles Interesse.

Der nächste Termin steht bereits fest: Mitte Februar, voraussichtlich um den 17. oder 18., legt Coeur Mining die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Anleger dürften dann genau hinsehen, wie das Management die New Gold-Integration und das schwierige Marktumfeld in seinen Ausblick einpreist.

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