Coeur Mining hat 2025 so stark abgeliefert wie lange nicht mehr. Rekordwerte bei Umsatz, Gewinn und Cashflow zeigen: Der Umbau des Geschäfts trägt Früchte. Entscheidend ist jetzt, ob das Unternehmen dieses Tempo 2026 halten kann – und ob die nächste Übernahme reibungslos über die Bühne geht.
Wachstumstreiber: Rochester und Las Chispas
Laut Ergebnismitteilung vom 18. Februar hat Coeur den Umsatz 2025 auf rund 2,07 Mrd. US-Dollar fast verdoppelt (2024: 1,05 Mrd. US-Dollar). Der Nettogewinn sprang auf etwa 586 Mio. US-Dollar, das bereinigte EBITDA lag bei rund 1 Mrd. US-Dollar. Auch das vierte Quartal setzte ein Ausrufezeichen: 675 Mio. US-Dollar Umsatz, 375 Mio. US-Dollar operativer Cashflow und ein GAAP-Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten von 215 Mio. US-Dollar.
Hinter dem Sprung stecken zwei konkrete Hebel: die Erweiterung der Rochester-Mine in Nevada und die Integration der Silber-Gold-Mine Las Chispas, die über die SilverCrest-Transaktion Mitte Februar 2025 ins Portfolio kam. Las Chispas allein steuerte demnach im Jahresverlauf 2025 rund 286 Mio. US-Dollar freien Cashflow bei. Rochester wiederum meldete im vierten Quartal Rekordwerte bei Zerkleinerungs- und Aufschüttungs_phi_-Raten, während Kensington eines seiner stärkeren Quartale verzeichnete – gestützt durch ein abgeschlossenes, mehrjähriges Untertage-Entwicklungsprogramm.
Cash, Schuldenabbau – und der nächste Deal vor dem Abschluss
Mit Blick auf die Bilanz fällt vor allem der deutliche Schuldenabbau auf. Coeur beendete 2025 mit rund 554 Mio. US-Dollar an Cash und Äquivalenten sowie etwa 341 Mio. US-Dollar Gesamtverschuldung. Der Free Cashflow im vierten Quartal lag bei 78 Mio. US-Dollar (nach 30 Mio. US-Dollar in Q3 2025).
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Parallel läuft schon der nächste große Schritt: Die geplante Übernahme von New Gold Inc. soll weiterhin in der ersten Hälfte 2026 abgeschlossen werden. Am 27. Januar stimmten die Aktionäre beider Unternehmen dem Deal deutlich zu; New-Gold-Aktionäre votierten laut Meldung mit 99,22% Zustimmung. Coeur-Aktionäre genehmigten zudem eine Erhöhung der genehmigten Stammaktien von 900 Mio. auf 1,3 Mrd., um die Transaktion zu ermöglichen. Vorgesehen ist ein Umtauschverhältnis von 0,4959 Coeur-Aktien je New-Gold-Aktie, woraus eine Eigentümerstruktur von grob 62% (bestehende Coeur-Aktionäre) zu 38% resultiert. Eine finale gerichtliche Genehmigung aus British Columbia kam Anfang Februar ebenfalls.
Ausblick 2026: Guidance soll die Rekorde untermauern
Für 2026 stellte Coeur eine Goldproduktion von 390.000 bis 460.000 Unzen sowie eine Silberproduktion von 18,2 bis 21,3 Mio. Unzen in Aussicht. Die Spannen spiegeln laut Unternehmen weiteres Wachstum in Rochester und erstmals ein volles Jahr Las-Chispas-Produktion wider. Zudem meldete Coeur am 17. Februar zum Jahresende 2025 nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven von 4,4 Mio. Unzen Gold und 274,4 Mio. Unzen Silber, mit deutlichen Zuwächsen unter anderem bei Wharf und Palmarejo.
An der Börse kam die Kombination aus Rekordzahlen und Ausblick gut an: In den vergangenen sieben Tagen legte die Aktie laut den bereitgestellten Daten um 12,01% zu. In den kommenden Monaten werden zwei Messlatten zentral sein: die Lieferung entlang der 2026er Produktionsziele – und der planmäßige Abschluss der New-Gold-Übernahme in der ersten Jahreshälfte 2026.
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