Coherent Aktie: Wachstumsstory unter Beschuss

Coherent meldet Rekorderlöse von 5,81 Milliarden Dollar, doch das Wachstum im Data-Center-Geschäft bricht von 58% auf 24% ein und veranlasst Analysten zur Herabstufung.

Kurz zusammengefasst:
  • Data-Center-Wachstum bricht von 58% auf 24% ein
  • Bank of America stuft von Buy auf Neutral herab
  • Rekorderlöse von 5,81 Mrd. Dollar bei +23% Wachstum
  • Verkauf des Aerospace-Geschäfts für 400 Millionen Dollar

Der Photonics-Spezialist Coherent liefert Rekordzahlen – und wird trotzdem von den Märkten abgestraft. Während die Gesamterlöse kräftig steigen, sorgt eine überraschende Abkühlung im einstigen Zugpferd Data Center für massive Verunsicherung. Steht das Wachstum des Unternehmens vor einer gefährlichen Trendwende?

Analysten schlagen Alarm

Der Kern des Problems liegt im Data-Center-Geschäft, das bisher als Wachstumsmotor galt. Bank of America-Analyst Vivek Arya identifizierte eine dramatische Verlangsamung: Statt der bisherigen Wachstumsraten von 39%, 46% und 58% in vorherigen Quartalen brach die Expansion im vierten Quartal auf nur noch 24% ein. Diese Enttäuschung veranlasste die Bank zur Herabstufung von „Buy“ auf „Neutral“ – ein klares Signal an die Märkte.

Trotz insgesamt solider Zahlen mit Rekorderlösen von 5,81 Milliarden Dollar (+23% zum Vorjahr) und einem Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 3,53 Dollar fokussieren Anleger nun auf die schwächelnden Wachstumsraten im Kernsegment. Die jüngste Kursentwicklung spiegelt diese Skepsis wider: Nach einem Einbruch von fast 20% Mitte August kämpft die Aktie weiter mit Abwärtstrend.

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Strategische Neuausrichtung mit Risiken

Coherent reagiert mit einer portfoliostärkenden Maßnahme: Der Verkauf des Aerospace- und Defense-Geschäfts an Advent für 400 Millionen Dollar soll die Schuldenlast reduzieren und die Gewinn je Aktie sofort steigern. Diese Fokussierung auf das Photonics-Kerngeschäft erscheint zwar strategisch sinnhaft, kann jedoch kurzfristig nicht über die Wachstumssorgen im Data-Center-Bereich hinwegtäuschen.

Die Aussichten für das erste Quartal 2026 zeigen ebenfalls eine gewisse Entschleunigung: Der erwartete Umsatz von 1,46 bis 1,60 Milliarden Dollar und ein prognostizierter Gewinn je Aktie zwischen 0,93 und 1,13 Dollar liegen zwar im Erwartungskorridor, entfachen aber keine neuen Wachstumsfantasien.

Die entscheidende Frage bleibt: Handelt es sich bei der Verlangsamung im Data-Center-Segment nur um eine vorübergehende Delle oder um das Ende der Höhenflug-Phase? Die Märkte scheinen aktuell vom pessimistischeren Szenario auszugehen.

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