Coinbase Aktie: Achtung, Herausforderungen!

Vor der Quartalsveröffentlichung senken JPMorgan und Citi ihre Kursziele für Coinbase. Grund sind schwache Handelsvolumina und gesunkene Kryptokurse im vierten Quartal 2025.

Kurz zusammengefasst:
  • JPMorgan senkt Kursziel von 399 auf 290 Dollar
  • Schwache Krypto-Handelsvolumina belasten Prognosen
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn rund 27 Prozent
  • Zahlenvorlage für Q4 2025 am 12. Februar

Nur zwei Tage vor der Zahlenvorlage senkt JPMorgan das Kursziel für Coinbase deutlich – von 399 auf 290 Dollar. Der Grund: schwache Handelsvolumina und gefallene Krypto-Preise im vierten Quartal. Die Aktie steht ohnehin unter Druck und hat seit Jahresbeginn bereits rund 27 Prozent verloren.

Die Einschätzung der Analysten

Analyst Ken Worthington von JPMorgan begründet die Korrektur mit einem schwierigen Marktumfeld im Schlussquartal 2025. Die Bank rechnet für das vierte Quartal mit einem bereinigten EBITDA von 734 Millionen Dollar – deutlich unter den 801 Millionen aus dem Vorquartal. Auch beim Umsatz geht die Bank von einem Rückgang aus: Die Transaktionserlöse sollen bei rund 1,06 Milliarden Dollar liegen, während die Einnahmen aus Abonnements und Services auf 670 Millionen Dollar geschätzt werden – knapp unter der bisherigen Guidance.

Coinbase

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Ein Grund für die verhaltene Prognose: Das langsame Wachstum der Marktkapitalisierung des Stablecoins USDC. Trotz der gesenkten Erwartungen hält JPMorgan an der Einstufung „Overweight“ fest.

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Auch Citi zog nach und reduzierte sein Kursziel von 505 auf 400 Dollar, beließ die Aktie aber ebenfalls auf „positiv“. Der Konsens der Analysten geht davon aus, dass Coinbase im vierten Quartal einen Gesamtumsatz von etwa 1,77 Milliarden Dollar ausweisen wird – ein Rückgang im Quartalsvergleich.

Krypto-Flaute belastet

Die Aktie notiert aktuell bei rund 166 Dollar und damit weit unter den Höchstständen vom Sommer 2025. Der Rückzug von Bitcoin von seinen Höchstständen Ende vergangenen Jahres hat die gesamte Branche erfasst. Coinbase ist dabei besonders anfällig für Schwankungen im Handelsvolumen, da das Geschäft stark von der Aktivität im Spot-Markt abhängt.

Am 12. Februar wird das Unternehmen seine Zahlen vorlegen. Anleger warten gespannt darauf, ob die Expansion im Derivategeschäft – etwa durch die Plattform Deribit – und das Abo-Modell die Schwäche im klassischen Handelsgeschäft ausgleichen können.

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