Coinbase baut sein Angebot in Europa deutlich aus. Ab sofort können Trader in 26 EU-Ländern – darunter Deutschland, Frankreich und die Niederlande – Krypto-Futures über die Coinbase Advanced Plattform handeln. Der Schritt ist Teil einer gezielten Wachstumsstrategie, die über den klassischen Spot-Handel hinausgeht.
Was das neue Angebot umfasst
Verfügbar sind zwei Vertragstypen: Perpetual-Futures mit einer Laufzeit von fünf Jahren sowie datierte Kontrakte auf Monats- oder Quartalsbasis. Auf Bitcoin und Ethereum bietet die Plattform einen Hebel von bis zu 10x. Daneben führt Coinbase ein hybrides Indexprodukt ein – die sogenannten „Mag7 + Crypto Equity Index Futures“, die die Performance der sieben größten US-Tech-Konzerne mit Krypto-ETFs kombinieren.
Die Konten können in Euro oder USDC geführt werden, die Mindestgebühr liegt bei 0,02 % pro Kontrakt. Zugang erhalten nur Nutzer, die eine Eignungsprüfung und KYC-Verifikation abgeschlossen haben. Die Plattform operiert auf Basis einer MiFID-Lizenz.
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Regulatorisches Umfeld und institutionelle Signale
Der Launch erfolgt rund zwei Wochen, nachdem die europäische Wertpapieraufsicht ESMA eine Warnung zu Perpetual Futures veröffentlicht hatte – konkret zu deren möglicher Einstufung als CFD-Produkte. Coinbase bewegt sich damit in einem Umfeld, das regulatorisch noch in Bewegung ist.
Parallel dazu festigt das Unternehmen seine institutionelle Stellung: Coinbase wurde als einer von zwei Verwahrern für den geplanten Bitcoin-Spot-ETF von Morgan Stanley bestätigt. Zudem beteiligte sich Coinbase Ventures an einer Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Millionen Dollar für das Zcash Open Development Lab.
Die Coinbase-Aktie hat sich zuletzt deutlich erholt und notiert knapp über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Gemessen am 52-Wochen-Hoch notiert der Titel allerdings noch rund 52 % tiefer – der Kursrückgang seit Jahresbeginn beläuft sich auf knapp 15 %.
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