Coinbase baut sein Angebot konsequent aus — und zwar weit über Kryptowährungen hinaus. Mit dem Start von provisionsfreiem Aktien- und ETF-Handel für US-Kunden sowie dem Einstieg in regulierte Futures-Kontrakte in Europa verfolgt das Unternehmen eine klare Strategie: eine einzige Plattform für möglichst viele Anlageklassen.
Aktien, ETFs und Derivate unter einem Dach
Alle berechtigten US-Nutzer können ab sofort rund um die Uhr — fünf Tage die Woche — US-Aktien und ETFs direkt in der Coinbase-App handeln, finanzierbar per Dollar oder dem USDC-Stablecoin. Damit tritt Coinbase in direkte Konkurrenz zu etablierten Retail-Brokern wie Robinhood oder Fidelity.
In Europa folgte zeitgleich der Start regulierter Futures über die MiFID-lizenzierte Einheit des Unternehmens. Nutzer in 26 Ländern — darunter Deutschland, Frankreich und die Niederlande — erhalten Zugang zu Bitcoin- und Solana-Futures sowie zu sogenannten „Mag7 + Crypto Equity Index Futures“, die Tech-Aktien mit kryptobezogenen Assets kombinieren. Das Angebot richtet sich explizit an Trader, die bislang auf unregulierten Offshore-Plattformen aktiv waren.
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Weniger Abhängigkeit vom Krypto-Zyklus
Hinter beiden Schritten steckt dasselbe Kalkül: Coinbase will seine Erträge unabhängiger vom volatilen Spot-Krypto-Handel machen. Zusätzlich wurde der dezentrale Börsenhandel (DEX) auf Nutzer in 84 Ländern ausgeweitet, und Anfang März 2026 starteten sogenannte Agentic Wallets — eine Infrastruktur, die Krypto-Transaktionen durch KI-Agenten ermöglichen soll.
Die Aktie hat in den vergangenen 30 Tagen rund 28 Prozent zugelegt, notiert mit einem RSI von 74 jedoch bereits im überkauften Bereich. Ob die strategische Neuausrichtung mittelfristig auch die Ertragsbasis stabilisiert, werden die kommenden Quartalszahlen zeigen müssen — konkret, wie stark die neuen Segmente bereits zum Umsatz beitragen.
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