Coinbase Aktie: Unverhoffter Schub!

Goldman Sachs hebt Coinbase auf Buy und das Kursziel an, da stabilere Infrastruktureinnahmen das Geschäftsmodell transformieren. Die Aktie profitiert zudem von der aktuellen Bitcoin-Rally.

Kurz zusammengefasst:
  • Goldman Sachs stuft von Neutral auf Buy hoch
  • Kursziel auf 303 US-Dollar angehoben
  • Stabile Infrastruktureinnahmen überzeugen Analysten
  • Bitcoin-Rally über 92.000 USD gibt Rückenwind

Goldman Sachs hat Coinbase von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft – und setzt damit ein klares Zeichen. Der Investmentbank zufolge hat sich das Geschäftsmodell der US-Kryptobörse fundamental gewandelt. Statt volatiler Handelsgebühren rücken nun stabilere Infrastruktur-Einnahmen in den Vordergrund. Die Folge: Die Aktie legt kräftig zu und notiert aktuell bei rund 255 US-Dollar.

Strukturwandel überzeugt Analysten

Goldman Sachs hebt das Kursziel von 294 auf 303 US-Dollar an – ein Aufwärtspotenzial von knapp 20 Prozent. Analyst James Yaro begründet die Neubewertung mit der erfolgreichen Diversifizierung des Geschäfts. Coinbase generiert inzwischen bedeutende Erlöse aus:

Coinbase

US19260Q1076
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Heute: -
7 Tage: -
  • Verwahrdienstleistungen (Custody)
  • Staking-Belohnungen
  • Stablecoin-Erträgen

Diese Umsatzquellen schwanken deutlich weniger als das klassische Handelsgeschäft, das stark vom Marktsentiment abhängt. Für institutionelle Investoren bedeutet das: berechenbarere Gewinne und ein attraktiveres Risikoprofil.

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Bitcoin-Rally gibt Rückenwind

Parallel zu den positiven Analystenstimmen gewinnt Bitcoin wieder an Fahrt und handelt über der Marke von 92.000 US-Dollar. Diese Erholung wirkt als Verstärker für Coinbase, denn steigende Krypto-Kurse treiben traditionell auch die Handelsvolumina auf der Plattform nach oben. Die Korrelation zwischen Bitcoin-Kurs und Coinbase-Aktie bleibt hoch – aktuell profitiert das Unternehmen von der „Risk-on“-Stimmung im Kryptomarkt.

Expansion mit Hindernissen

Während in den USA die Euphorie dominiert, zeigen sich auf internationaler Ebene Schwierigkeiten. In Argentinien pausiert Coinbase weniger als ein Jahr nach dem Markteintritt die Peso-basierten Services. Aus den Philippinen werden Zugriffsprobleme für Nutzer gemeldet. Diese operativen Herausforderungen unterstreichen die regulatorischen Hürden, die mit der globalen Expansion einhergehen.

CEO Brian Armstrong hat für 2026 die Vision einer „Everything Exchange“ formuliert: Neben Kryptowährungen sollen auch Aktien, Rohstoffe und Prognosemärkte handelbar werden – eine Art Finanz-Super-App. Ob diese ambitionierte Strategie aufgeht, wird sich zeigen. Zunächst steht die weitere Stabilisierung der Infrastruktur-Erlöse im Fokus, die das Vertrauen institutioneller Anleger weiter festigen könnte.

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