Coinbase startet in den Februar mit gleich mehreren Baustellen – und einer klaren Wegmarke im Kalender. Während die Aktie zuletzt mit dem schwächeren Kryptomarkt mitgerutscht ist, liefert das Unternehmen parallel operative Updates aus wichtigen Auslandsmärkten und positioniert sich beim Thema Sicherheit sichtbarer. Doch was zählt für den Markt kurzfristig wirklich?
Sicherheitsoffensive trifft Kursflaute
Am Freitag hat Coinbase eine größere Initiative im Bereich Cybersicherheit bekanntgegeben: Die Zusammenarbeit mit Crypto ISAC wird ausgebaut. Statt punktueller Kooperation sollen Bedrohungsdaten künftig automatisiert und kontinuierlich geteilt werden – mit dem Ziel, Cyberangriffe schneller zu erkennen und Informationen zügig in das breitere Krypto-Ökosystem zu spielen.
Der Schritt stärkt vor allem das Bild eines stärker „compliance-orientierten“ Infrastruktur-Anbieters. An der Börse verpuffte die Nachricht jedoch zunächst – auch, weil der gesamte Sektor zuletzt schwächelte.
Ein Blick auf die Kurslage unterstreicht den Druck: In den letzten 30 Tagen steht die Aktie rund 27% im Minus (Schlusskurs Freitag: 164,28 Euro).
Argentina, UK: Operative Reibungspunkte
In den letzten Januartagen kamen zudem konkrete Änderungen im internationalen Geschäft hinzu:
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- Argentinien: Seit 31. Januar ist der Kauf und Verkauf von USDC gegen argentinische Pesos ausgesetzt. Krypto-zu-Krypto-Trading bleibt möglich, aber ein wichtiger Fiat-Zugang fällt weg – ausgerechnet in einem Umfeld, in dem lokale Nutzer oft besonders stark auf stabile Dollar-Alternativen schauen.
- Großbritannien: Die Advertising Standards Authority (ASA) hat bestimmte Werbeanzeigen untersagt. Begründung: Die Materialien würden die Risiken des Kryptohandels verharmlosen. Für Coinbase bedeutet das: noch mehr regulatorische Feinarbeit, gerade mit Blick auf die europäische Expansion.
USA: Regulierung bleibt ein Flickenteppich
Auch in den USA bleibt das Bild uneinheitlich. Am 29. Januar hat der Senate Agriculture Committee ein Gesetz zur Marktstruktur für digitale Assets vorangebracht. Gleichzeitig stockt ein anderer Anlauf: Der „CLARITY Act“ kommt im Senate Banking Committee nicht voran – und Coinbase hatte seine Unterstützung hierfür bereits zurückgezogen, unter anderem wegen aus Sicht des Unternehmens zu strenger Vorgaben rund um Stablecoins.
Unterm Strich zeigt das: Ein klarer, einheitlicher Bundesrahmen ist weiterhin nicht in Sicht, und genau diese Unsicherheit bleibt für viele Marktteilnehmer ein Dauerfaktor.
Der nächste Fixpunkt: Zahlen am 12. Februar
Konkreter wird es am Donnerstag, 12. Februar 2026, nach US-Börsenschluss: Dann will Coinbase die Zahlen für Q4 sowie das Gesamtjahr 2025 veröffentlichen. Besonders im Fokus steht, ob „Subscription and Services“-Erlöse die schwankungsanfälligen Trading-Gebühren spürbar abfedern können – und ob Coinbase damit in einem nervösen Marktumfeld wieder mehr Planbarkeit liefert.
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