Der Gastronomie-Konzern Colowide hat für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres ein deutliches Plus bei Umsatz und Profitabilität gemeldet. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds konnte das Unternehmen sein Nettoergebnis erheblich steigern. Wie nachhaltig ist diese Entwicklung angesichts einer schwächelnden Tochtergesellschaft?
Die Finanzdaten der ersten neun Monate (per 31. Dezember 2025):
- Umsatz: 217,9 Mrd. Yen (+8,7 % zum Vorjahr)
- Kerngewinn (Business Profit): 9,6 Mrd. Yen (+34,6 % zum Vorjahr)
- Nettoergebnis: 3,7 Mrd. Yen (+61,9 % zum Vorjahr)
- Ergebnis je Aktie (EPS): 29,46 Yen
- Geplante Schlussdividende: 5 Yen (stabil)
Effizienzsteigerung treibt Profitabilität
In den neun Monaten bis Ende Dezember 2025 steigerte Colowide den Umsatz auf 217,9 Milliarden Yen. Deutlich dynamischer entwickelte sich die Ertragslage: Der Kerngewinn kletterte um über ein Drittel auf 9,6 Milliarden Yen. Ein effizienteres Kostenmanagement trug dazu bei, dass der den Anteilseignern zurechenbare Nettogewinn um fast 62 % auf 3,7 Milliarden Yen nach oben schnellte.
Die Bilanzsumme des Konzerns weitete sich auf 345,6 Milliarden Yen aus. Während das Eigenkapital absolut auf 83,9 Milliarden Yen anstieg, sank die Eigenkapitalquote geringfügig auf 24,3 %. Dies spiegelt den Einsatz von Fremdkapital wider, um das operative Geschäft und die Konsolidierung im wettbewerbsintensiven japanischen Markt zu finanzieren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Colowide?
Heterogene Entwicklung im Konzern
Trotz der starken Zahlen auf Gruppenebene zeigt das Portfolio Risse. Die konsolidierte Tochtergesellschaft Atom Corporation musste kürzlich ihre Gewinnprognose nach unten korrigieren und rechnet für das laufende Geschäftsjahr nun mit einem Nettoverlust. Als Gründe hierfür gelten anhaltend hohe Ausgaben für Rohstoffe, Energie und Personal sowie schwankende Besucherzahlen.
Colowide selbst begegnet diesen branchenweiten Problemen durch strategische Preisanpassungen und die Einführung neuer Gastronomieformate. Damit reagiert das Unternehmen auf die veränderte Nachfrage in verschiedenen Regionen Japans.
Das Management bestätigte die Prognose für das bis zum 31. März 2026 laufende Geschäftsjahr. Die Dividendenpolitik bleibt unverändert: Nach einer Nullrunde zum Halbjahr plant das Unternehmen eine Schlussdividende von 5 Yen pro Aktie, was dem Niveau des Vorjahres entspricht.
Colowide-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Colowide-Analyse vom 14. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Colowide-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Colowide-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Colowide: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
