Commerzbank Aktie: Entscheidende Woche

Die Commerzbank präsentiert Jahreszahlen, während die Bundesregierung eine Übernahme durch die UniCredit ablehnt und der Aktienkurs unter Druck steht.

Kurz zusammengefasst:
  • Jahresbilanz wird am 11. Februar vorgestellt
  • Bundesregierung verteidigt Eigenständigkeit der Bank
  • UniCredit hält knapp unter Übernahmeschwelle
  • Aktienkurs zeigt Schwäche nach starkem Vorjahr

Die Commerzbank steht vor einem Schlüsseltermin. Am 11. Februar legt das Institut seine Jahreszahlen vor – während der Übernahmepoker mit der italienischen UniCredit weitergeht. Die Bundesregierung bekräftigte unterdessen ihre klare Position: Eine Übernahme kommt nicht infrage.

Die wichtigsten Fakten:

Commerzbank

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  • Bilanzpressekonferenz am 11. Februar 2026
  • UniCredit hält bereits 26% der Anteile
  • Bundesregierung verteidigt Eigenständigkeit der Bank
  • Aktienkurs schwächelt im neuen Jahr

Zahlen und Strategie im Fokus

CEO Bettina Orlopp und CFO Carsten Schmitt präsentieren die Ergebnisse für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025. Der Audio-Webcast für Analysten beginnt um 09:00 Uhr MEZ. Investoren dürften besonders auf den Zinsüberschuss, die Dividendenpolitik und den Ausblick für 2026 achten.

Die Bank hat im Dezember 2025 ihren fünften Aktienrückkauf abgeschlossen – mit rund einer Milliarde Euro der größte in der Unternehmensgeschichte. Zusätzlich senkte die EZB die SREP-Kapitalanforderungen für 2026, was dem Institut mehr finanziellen Spielraum verschafft.

Berlin zieht klare Grenze

Die Bundesregierung ließ am 22. Januar keinen Zweifel an ihrer Haltung. Ein Sprecher des Finanzministeriums erklärte laut Handelsblatt: „Die Bundesregierung setzt weiterhin auf die Eigenständigkeit der Commerzbank.“ Aus Regierungskreisen hieß es, ein unfreundliches Vorgehen bei einer systemrelevanten Bank sei inakzeptabel.

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Die UniCredit hält derzeit rund 26 Prozent an der Commerzbank. Die EZB hat eine Aufstockung auf bis zu 29,9 Prozent genehmigt. Bei Überschreiten der 30-Prozent-Schwelle müsste die italienische Bank allen übrigen Aktionären ein offizielles Übernahmeangebot unterbreiten. Der Bund hält weiterhin etwa 12 Prozent der Anteile.

Durchwachsener Jahresstart

Nach einem starken Jahr 2025, in dem die Commerzbank zu den besten Performern im europäischen Bankensektor gehörte, zeigt sich die Aktie im neuen Jahr schwächer. Während der Euro Stoxx Banks Index im Januar zulegen konnte, rangiert die Commerzbank am unteren Ende des Branchenindex.

Die Bilanzpressekonferenz am 11. Februar wird zeigen, ob die Bank ihre Eigenständigkeitsstrategie mit überzeugenden Zahlen untermauern kann. Die politische Blockade aus Berlin und die strategische Positionierung der UniCredit knapp unterhalb der kritischen Schwelle sorgen weiterhin für Unsicherheit.

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