Commerzbank Aktie: Royal Bank of Canada peilt 43 Euro an
Vor der Hauptversammlung am 20. Mai steigern Analysten die Kursziele für die Commerzbank. Die Aktie profitiert von der Eigenständigkeitsstrategie und dem Übernahmeinteresse der UniCredit.

Kurz zusammengefasst
- Analysten erhöhen Kursziele auf bis zu 43 Euro
- Aktie mit 40 Prozent Plus im Jahresvergleich
- Hauptversammlung am 20. Mai in Wiesbaden
- Dividendenvorschlag von 1,10 Euro je Aktie
Die Commerzbank geht mit reichlich Rückenwind in eine der wichtigsten Wochen ihrer jüngeren Geschichte. Vor der Hauptversammlung am kommenden Mittwoch schrauben Analysten ihre Kursziele nach oben. Das Frankfurter Institut demonstriert Eigenständigkeit, während im Hintergrund weiter der Schatten der UniCredit liegt.
Am Freitag ging das Papier bei 36,15 Euro aus dem Xetra-Handel. Auf Sicht von zwölf Monaten steht damit ein sattes Plus von 40 Prozent an der Kurstafel. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von über 83 aktuell einen extrem heißgelaufenen Markt.
Parallel dazu überbieten sich die Experten mit neuen Einschätzungen. Deutsche Bank Research rief zuletzt ein Kursziel von 42,00 Euro aus und bekräftigte die Kaufempfehlung. Die Analysten der Royal Bank of Canada setzen mit 43,00 Euro sogar noch etwas höher an. Sie sehen das fundamentale Potenzial der Bank durch das Übernahmeinteresse aus Mailand nach unten abgesichert.
Fokus auf Profitabilität
Den Optimismus stützen die Beobachter auf die Strategie „Momentum 2030“. Das Management plant eine spürbare Steigerung der Profitabilität und eine aggressive Kapitalrückführung. Ein geplatzter Deal einer Tochtergesellschaft mit Aquila European Renewables passt ins Bild. Marktbeobachter werten den Abbruch der Gespräche als Indiz für eine strengere M&A-Disziplin. Das Institut bündelt seine Kräfte für die Abwehr der italienischen Übernahmeversuche.
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Die aktuelle Bewertung verdeutlicht die Diskrepanz zu den im Markt kursierenden Gerüchten über ein potenzielles, niedrigeres UniCredit-Angebot. Aktionäre scheinen fest davon überzeugt zu sein, dass der innere Wert der Bank aus eigener Kraft höher liegt.
Weichenstellung in Wiesbaden
Am 20. Mai treffen sich die Anteilseigner zur Hauptversammlung. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Dividendenvorschlag von 1,10 Euro je Aktie. Zur Abstimmung kommen neue Ermächtigungen für Aktienrückkäufe. Diese Instrumente gelten als zentraler Baustein der Verteidigungsstrategie des Vorstands.
CEO und Führungsebene werden die Bühne am Mittwoch voraussichtlich nutzen, um weitere Details zur eigenen Vision vorzustellen. Charttechnisch rückt nun das 52-Wochen-Hoch bei 37,75 Euro in den Blick. Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau würde den Weg für eine unmittelbare Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ebnen.
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