CoreWeave Aktie: Citigroup-Schere!
Citigroup reduziert das Kursziel auf 128 Dollar und hält an der Kaufempfehlung fest; in Kopenhagen ist der Großteil der Kapazität aktiv.

Kurz zusammengefasst
- Citigroup senkt Kursziel auf 128 Dollar
- Kaufempfehlung bleibt unverändert bestehen
- Aktie verliert heute 9,4 Prozent
- Großteil der 22,5-MW-Kapazität in Betrieb
Citigroup hat das Kursziel für CoreWeave gestern Medienberichten zufolge von 159 $ auf 128 $ gesenkt und die Kaufempfehlung beibehalten. Vor dem anstehenden Quartalsbericht richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger dem Bericht zufolge weiterhin auf die Finanzierung. Die Aktie verliert heute 9,4%.
Politisches Umfeld belastet den Sektor
Zum schwachen Umfeld für CoreWeave gehören Sorgen um die politischen Rahmenbedingungen für Rechenzentren. Reuters berichtete gestern, dass Aktien amerikanischer Rechenzentrumsunternehmen nach den Siegen der Demokraten bei den Zwischenwahlen unter Druck gerieten. CoreWeave zählte zu den betroffenen Unternehmen.
Dem Bericht zufolge fürchteten Anleger eine strengere Prüfung des Sektors und mögliche Hürden für den Ausbau von Rechenzentren. Reuters beschrieb damit politische Bedenken für die Branche, keine bereits beschlossene Beschränkung und keinen konkret gegen CoreWeave gerichteten Projektstopp.
Kapazität in Kopenhagen geht ans Netz
Eine operative Meldung lieferte CoreWeave am 27. Oktober: Nach Unternehmensangaben war der überwiegende Teil der geplanten IT-Kapazität von 22,5 MW im Rechenzentrum DEN01 von atNorth in Kopenhagen bereits am Netz. Damit meldete CoreWeave die erste Bereitstellung von Kapazität in Dänemark.
Der gemeldete Betriebsstand bezieht sich auf den überwiegenden Teil der vorgesehenen Leistung an diesem Standort, nicht auf die vollständige geplante Kapazität. Zugleich skizzierte das Unternehmen eine Ausweitung seines globalen KI-Netzwerks in den Nahen Osten und den asiatisch-pazifischen Raum. Diese regionale Erweiterung stellte CoreWeave als geplante Expansion vor; die Meldung aus Kopenhagen betraf dagegen bereits ans Netz gebrachte Kapazität.
Daneben reichte CoreWeave-Insider Jeff Baker bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eine Meldung auf dem Formular 4 ein.
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