Critical Infrastructure Technologies treibt seine Expansionsstrategie voran und meldet einen wichtigen Schritt beim Einstieg in die eigene Fertigung. Die Aktie reagierte darauf zum Wochenschluss mit leichten Kursgewinnen. Entscheidend ist weniger die kurzfristige Bewegung als der potenzielle Effekt auf Umsatz, Marge und Lieferkette.
Details der Übernahme
Auslöser der jüngsten Kursreaktion war die Mitteilung vom Donnerstagabend über den Abschluss der Due-Diligence-Prüfung für eine größere Akquisition in Westaustralien. Critical Infrastructure Technologies will 100 % eines etablierten Präzisionsfertigers übernehmen.
Die wichtigsten Kennzahlen des Zielunternehmens:
- Umsatz: über 7,4 Mio. AUD pro Jahr
- EBITDA: mehr als 1,9 Mio. AUD
- Kaufpreis: 7,7 Mio. AUD zuzüglich üblicher Anpassungen
Damit sichert sich das Unternehmen auf einen Schlag einen profitablen Umsatzbeitrag. Gleichzeitig handelt es sich um einen Schritt in Richtung vertikaler Integration, der die Abhängigkeit von externen Zulieferern verringern soll.
Nach der Meldung legte die Aktie am Freitag auf 0,71 CAD zu, ein Plus von rund 4,4 % gegenüber dem Vortagesschluss bei 0,68 CAD.
Strategische Bedeutung der Fertigung
Die Akquisition ist vor allem strategisch motiviert. Mit der Übernahme erhält Critical Infrastructure Technologies eine „souveräne Fertigungskapazität“ für seine Kernprodukte wie das System Nexus 20 und künftige autonome Kommunikationslösungen.
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Das Zielunternehmen verfügt über folgende Merkmale und Fähigkeiten:
- ISO-9001-, ISO-14001- und ISO-45001-Zertifizierungen (Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit)
- moderne Laser-Schneidanlagen
- robotergestützte Schweißtechnik
- CNC-Bearbeitung
Für Critical Infrastructure Technologies ergeben sich daraus drei zentrale Hebel:
- Skalierung: Die Produktion der schnell einsetzbaren Kommunikationsplattformen lässt sich zügig hochfahren.
- Lieferkettenkontrolle: Kürzere Vorlaufzeiten und geringeres Fertigungsrisiko unterstützen Planung und Ausführung.
- Zugang zu Ausschreibungen: In Australien und im AUKUS-Umfeld ist eine lokale Fertigung häufig Voraussetzung für die Teilnahme an Regierungs- und Verteidigungstendern.
Diese Kombination erhöht die Chancen, Nachfrage aus Bereichen wie Bergbau, Rettungsdienste und Verteidigung besser bedienen zu können.
Marktreaktion und Ausblick
Am Freitag zeigte sich die Börse grundsätzlich positiv. Die Aktie eröffnete fester, kletterte im Handelsverlauf bis auf 0,71 CAD und verließ damit die enge Seitwärtsphase der Vortage. Marktteilnehmer honorieren vor allem die unmittelbare Ergebnisbeiträge des profitablen Zielunternehmens sowie die Entschärfung von Lieferkettenrisiken durch eigene Fertigungskapazitäten.
Das Management sieht den Aktienkaufvertrag in der Endphase, parallel laufen Finanzierungsverhandlungen. Für die kommenden Monate rückt damit in den Vordergrund, wie zügig der Abschluss der Transaktion gelingt und wie effektiv der neue Standort in die Struktur integriert wird, um die Nexus-Produktlinie im Jahr 2026 schneller in den Markt zu bringen.
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