CrowdStrike Aktie: Aphos und Grant Thornton als neue Partner
CrowdStrike erweitert europäisches Partnernetz und präsentiert Sicherheitsforschung. Die Aktie zeigt sich trotz leichter Verluste robust.

Kurz zusammengefasst
- Aphos GmbH wird neuer Partner
- Forschung zu ClickOnce-Missbrauch veröffentlicht
- Aktie mit 53 Prozent Jahresplus
- Aktiensplit für Juli angekündigt
CrowdStrike startet mit einem leichten Minus in den Freitag. Die Aktie notiert bei 594,50 Euro, ein Rückgang von 0,65 Prozent. Die wichtige Nachricht liegt woanders: Der Cybersecurity-Spezialist baut sein europäisches Partnernetz aus und zeigt technische Führungsstärke.
Expansion in regulierte Märkte
Der deutsche IT-Sicherheitsdienstleister Aphos GmbH ist offiziell CrowdStrike-Partner geworden. Aphos beliefert vor allem Behörden und Großorganisationen. Künftig integriert das Unternehmen die KI-gestützte Falcon-Plattform in sein Angebot. Im Fokus stehen Endpunktsicherheit, Identitätsschutz und automatisierte Incident-Response.
Die Kooperation ist kein Einzelfall. Erst diese Woche standardisierte Grant Thornton Advisors seine Managed-Security-Dienste global auf der Falcon-Plattform. CrowdStrike setzt damit konsequent auf den Ausbau seines Ökosystems – sowohl bei spezialisierten Resellern als auch bei großen Beratungshäusern.
Schwachstellenforschung als Wettbewerbsvorteil
Parallel zur Vertriebsoffensive liefert die Forschungsabteilung des Unternehmens technische Tiefe. Am 18. Juni veröffentlichte CrowdStrike eine zweiteilige Analyse zum Missbrauch von Microsofts ClickOnce-Technologie.
Die Studie zeigt, wie Angreifer diesen Mechanismus nutzen, um Malware zu verbreiten und in Unternehmensnetzwerken Fuß zu fassen. CrowdStrike dokumentiert bislang unbekannte Methoden. Das Ziel: die eigenen Erkennungsalgorithmen schärfen. Ein klarer „technischer Burggraben“ für die Falcon-Plattform.
Aktie im neutralen Bereich
Die Aktie liegt mit einem Jahresplus von 53,54 Prozent klar über dem Technologiesektor (+41,75 Prozent). Vom Juni-Hoch bei 674,70 Euro hat sie sich um knapp zwölf Prozent entfernt. Der RSI von 58,3 signalisiert weder Überkauft noch Überverkauft. Bewegungen von CEO George Kurtz sorgten für Diskussionen: Er verkaufte Aktien im Wert von rund 2,1 Millionen Dollar.
Im Juli steht der angekündigte Aktiensplit an. Die Maßnahme soll die Liquidität erhöhen und den Einstieg für Privatanleger erleichtern. Davor liegt Ende Juni das „CrowdStrike 24 Hours of Spa“-Event – eine prestigeträchtige Plattform für den weiteren Markenausbau.
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